Widerstand gegen SBB-Mobilfunkprojekt im Berner Aaretal

Aufrecht Bern – mm – 18apr2024.

15may2024. Die Bevölkerung sagt mit 199 Einsprachen klar NEIN.

Der Widerstand gegen das geplante SBB-Mobilfunkprojekt im Berner Aaretal formiert sich.

Nein zur 5G verstrahlung des Aaretals
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Am 15. April 2024 haben die Schweizerische Bundesbahnen SBB im Rahmen einer Medienmitteilung öffentlich über das 5G-Grossprojekt zwischen Bern und Thun informiert. Mit dem Neubau von insgesamt 23 Standorte mit 6 Antennen, das entspricht 138 Mobilfunkantennen entlang der Bahnstrecke soll ein riesiges Gebiet im gesamten Aaretal mit zusätzlicher Mobilfunkstrahlung belastet werden. Tausende Anwohner und die Umwelt wären damit unnötig betroffen.

Die Bürgerbewegung Aufrecht Bern setzt sich unmissverständlich gegen dieses Projekt ein und hat deshalb umgehend eine Petition zu Handen der Konzernleitung der Schweizerische Bundesbahnen SBB, der Direktion des Bundesamtes für Verkehr BAV sowie die Gemeindepräsidenten der Gemeinden Rubigen, Münsingen, Wichtrach, Kiesen, Uttigen, Uetendorf und Thun lanciert, welche innert weniger Stunden bereits von mehreren hundert Personen unterzeichnet wurde.

Die Forderungen von Aufrecht Bern im Namen der Bevölkerung des Aaretals sind klar:

  • Die Bürgerrechte der betroffenen Anwohner in den Gemeinden Rubigen, Münsingen, Wichtrach, Kiesen, Uttigen, Uetendorf und Thun müssen gewahrt werden. Alle Betroffene müssen zwingend die Möglichkeit erhalten, bei der Projektierung mitzuwirken und sich nötigenfalls mittels Einsprache zum Projekt äussern zu können.
  • Die Schweizerischen Bundesbahnen SBB dürfen sich nicht von internationalen Vorgaben erpressen lassen. Ein Upgrade der Bahnfunk-Technologie, welche auf der 5G-Technologie basiert, birgt unbekannte Risiken und mögliche, schwerwiegende Langzeitfolgen für Mensch, Mitarbeiter, Tier und Umwelt. Die bisherige Bahnfunk-Technologie kann ohne weiteres durch die aktuelle 3. und 4. Generation des Mobilfunks ersetzt werden. Dafür sind klar keine zusätzlichen Mobilfunkantennen nötig.
  • Die Gesundheit der betroffenen Anwohner sowie der SBB-Mitarbeiter, der Schutz der Tiere und der Natur, insbesondere entlang der Auengebiete an der Aare ist höher zu gewichten als europäische Standards für Bahnfunk.

Die Petition und der Petitionstext im Detail finden Sie unter https://www.aufrecht.be/5gaaretal.

Die Schweizerische Bundesbahnen SBB sind des weiteren zu klarer Transparenz aufgerufen, zumal bereits Zäune entlang der Bahnstrecke im Rahmen eines Versuchs zu Mobilfunkantennen umfunktioniert wurden. Weder die Bevölkerung noch die betroffenen Gemeinden wurden über dieses Projekt informiert.

Für Fragen und weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Petra Burri
Präsidentin Aufrecht Bern
praesidium(@)aufrecht-bern.ch

Jonathan Zbinden
Verantwortlicher Kommunikation
kommunikation(@)aufrecht-bern.ch

Source – Aufrecht BernmedienDer Widerstand gegen das geplante SBB-Mobilfunkprojekt im Berner Aaretal formiert sich.

15may2024Die Bevölkerung sagt mit 199 Einsprachen klar NEIN gegen das geplante SBB-Mobilfunkprojekt im Berner Aaretal

Die Bevölkerung sagt mit 199 Einsprachen klar NEIN gegen das geplante SBB-Mobilfunkprojekt im Berner Aaretal
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orange Punkte geplante Antennen, rote Fläche: Einspracheradius 2
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