Schweizer Bevölkerung führt ein faktisches 5G-Moratorium herbei

von Schutz-vor-Strahlung.ch – Medienmitteilung Zurich 12 Sep 2019

Die Diskussion um die neue Mobilfunktechnologie 5G hat eine neue Dimension erreicht. Dies kommt nicht von ungefähr: Die drei Mobilfunkbetreiber Swisscom, Sunrise und Salt haben in den vergangenen drei Monaten über dreihundert Baugesuche für 5G-Antennen eingereicht. Der Widerstand gegen 5G wächst indessen in allen Regionen des Landes stark an, und damit auch die Einsprachen gegen 5G-Baugesuche. Der Verein «Schutz vor Strahlung» hat nun eine Baurechtsabteilung geschaffen, um die Bevölkerung bei Einsprachen zu unterstützen.

Seit Juni 2019 wurden gegen etwa 98% aller Baugesuche für 5G-Antennen Einsprache erhoben. Wir haben Meldungen von diversen Einsprechergruppen, dass sie gegen 320 Baugesuche für 5G-Antennen Einsprache erhoben haben. Diese lokal tätigen Gruppen bilden sich aus durchschnittlich 65 Einsprechern. Somit haben seit Juni über 20‘000 Personen Einsprache gegen 5G-Antennen erhoben. Die Bevölkerung wird in allen Landesteilen mit 5G konfrontiert. Nun hat sie über das Mittel von Einsprachen ein faktisches 5G-Moratorium herbeigeführt. Dies zeigt eine klare Ablehnung der schweizer Bevölkerung gegen 5G.

Keine schützenden Leitplanken

Adaptive 5G-Antennen können bis heute nicht vollständig kontrolliert werden. Die Ämter und Abteilungen für Umwelt der einzelnen Kantone haben die Aufgabe, die Strahlung von Antennen zu prognostizieren, sie vor Ort zu kontrollieren und das Qualitätssicherungssystem regelmässig nachzuprüfen. Bei adaptiven 5G-Antennen ist eine Einschätzung der Strahlung aber nicht möglich, weil diese innert Sekundenbruchteilen ihre Richtung ändern. Eine behördliche Kontrolle vor Ort aktuell auch nicht möglich, weil man 5G-Antennen mit den heutigen Messgeräten gar nicht messen kann. Im heutigen Qualitätssicherungssystem werden die neuartigen Antennen nicht erfasst und entziehen sich somit jeglicher Kontrolle.

Um mehr Daten schneller zu übertragen, fokussieren 5G-Antennen die Sendeenergie auf eine kleine Fläche. Folglich nimmt die Strahlung zwischen der Antenne und der bestrahlten Fläche stark zu. Befindet man sich in einem Antennenstrahl, können leichte bis schwere Gesundheitsschäden entstehen. Kinder sind hierbei besonders gefährdet, da die noch dünne Schädeldecke die Strahlung tiefer eindringen lässt als bei Erwachsenen. Verantwortliche der kantonalen Umweltämter sprechen auch von gefährlichen Situationen für Menschen mit Herzschrittmachern. Ebenso kann es bei Tankstellen oder Wasserstofftanks zu Funkenbildung und damit zu Bränden kommen. Vor all diesen Folgen schützen uns die aktuellen Grenzwerte, wohingegen 5G-Antennen sie regelmässig überschreiten werden.

Bis heute mussten Betreiber von Mobilfunkanlagen in ihren Baugesuchen jeweils die maximale Sendeleistung der geplanten Antenne angeben. Daraus lies sich berechnen, ob die geltenden Grenzwerte eingehalten werden oder nicht. Für adaptive 5G-Antennen müssen seit dem 1. Juni 2019 plötzlich keine Maximalwerte mehr angegeben werden. Die Gesuchsteller können einen anderen Wert angeben, z.B. den Durchschnittswert. So werden die gesetzlichen Grenzwerte auf dem Papier zwar eingehalten, aber niemals in der Praxis. Zum Vergleich: Auf der Autobahn dürfen neu durchschnittlich 120 km/h gefahren werden.

Zeit für Abklärungen ist vorhanden

Plastiksäcke werden mit grossen Warnhinweisen bedruckt, Medikamente werden jahrelang geprüft, und die Haltung von Kühen ist bis ins kleinste Detail geregelt. Bei adaptiven 5G-Antennen gelten offensichtlich andere Regeln. Es gibt bis heute keine Studien zu den Frequenzen um 3’600 MHz und auch nicht zu den extremen Strahlungsschwankungen von keulenschwingenden 5G-Antennen. Bis ein Produkt mit solch enormen Risiken eingeführt werden kann, braucht es deutlich mehr Zeit und Forschungsarbeit. Es entspricht unseren Schweizer Gepflogenheiten, dass die Bevölkerung bei so grossen Veränderungen vorab sorgfältig informiert wird und auch mitbestimmen kann.

Source = Schweizer Bevölkerung führt ein faktisches 5G-Moratorium herbei

Autres oppositions suisse

STOP 5G. Manifestation. Place fédérale à Berne. 21-Sep-2019

STOP 5G. Manifestation nationale n°2
Place fédérale à Berne
Samedi 21 septembre 2019, 16h30-18h30

Les progrès technologiques, oui, mais pas aux dépens de la santé et de l’environnement.

Non à l’irradiation forcée. Non à l’arbitraire technologique. Stop 5G.

  • Les sondages montrent que la majorité des Suissesses et des Suisses sont contre la technologie 5G pour des raisons sanitaires, environnementales, sécuritaires et démocratiques.
  • De nombreuses études et expériences internationales démontrent les atteintes biologiques causées par les rayonnements électromagnétiques.
  • Des scientifiques et des médecins du monde entier s’élèvent contre l’introduction de la téléphonie mobile 5G. Ils sont clairs : la 5G fait peser des risques sans comparaison avec ceux des technologies précédentes.

Non à une irradiation permanente ! Oui au libre choix d’exposition !

En février 2018, le Conseil des Etats a refusé une hausse des valeurs limites. Avec l’introduction de la 5G, nous pouvons toutefois nous attendre à une hausse massive et irrévocable des rayonnements sur l’ensemble du territoire et dans nos domiciles. Notre santé et l’environnement seront sacrifiés sur l’autel de la croissance économique. Nous ne pouvons pas l’accepter ! Nous avons besoin de solutions durables qui réduisent l’exposition aux rayonnements et les risques pour la population et l’environnement.

Nous nous engageons pour cela.

STOP 5G. Maintenant ! Grâce à chacun et chacune d’entre nous.

Source = STOP 5G. Manifestation n°2 Place fédérale à Berne
FLYERS POUR LA 2ÈME MANIFESTATION À BERNE (21.Sep.2019)


Nationale STOP 5G Kundgebung Nr. 2
Bundesplatz, Bern.
Samstag, 21. September 2019, 16:30-18:30

Technologischer Fortschritt ist nützlich – aber nicht auf Kosten von Gesundheit und Umwelt.

Stop Zwangsbestrahlung. Stop Technologie-Willkür. Stop 5G.

  • Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung die 5G-Technologie aus Gründen der Gesundheit, Umwelt, Sicherheit und Demokratie ablehnt.
  • Zahlreiche internationale Studien und Erfahrungen belegen, dass Mobilfunkstrahlung unsere Gesundheit schädigt.
  • Weltweit protestieren zahlreiche WissenschaftlerInnen und ÄrztInnen gegen die Einführung des Mobilfunkstandards 5G: 5G birgt Risiken, die mit früheren Technologien nicht vergleichbar sind.

Nein zur fortdauernden Zwangsbestrahlung! Ja zur Wahlfreiheit!

Der Ständerat hat 2018 eine Grenzwerterhöhung abgewiesen. Aber mit der Einführung des Mobilfunkstandard 5G müssen wir mit einem massiven und nicht rückgängig machbarem Anstieg der Strahlung im ganzen Land und in unseren Häusern rechnen. Unsere Gesundheit und die Umwelt werden dem Wirtschaftswachstum geopfert. Das lassen wir nicht zu! Es braucht zukunftsfähige Lösungen mit weniger Strahlenbelastung und Risiken für die Bevölkerung und die Umwelt.

Wir setzen uns dafür ein.

STOP 5G. Jetzt! Kommt alle nach Bern. Jede und jeder zählt!

Source – STOP 5G Kundgebung Nr. 2 Bundesplatz, Bern
FLYERS fur Kundgebung in BERN (21.Sep.2019)


STOP 5G. Seconda MANIFESTAZIONE NAZIONALE
Piazza Federale a Berna
Sabato 21 settembre 2019, 16:30-18:30

Sì ai progressi tecnologici, ma non a scapito della salute e dell’ambiente.

NO all’irradiamento forzato. NO ad una tecnologia arbitraria. STOP 5G.

  • I sondaggi mostrano che la maggioranza degli Svizzeri è contro la tecnologie 5G per ragioni sanitarie, ambientali, di sicurezza e democratiche.
  • Numerosi studi ed esperimenti internazionali dimostrano i danni biologici causati dall’irradiamento elettromagnetico.
  • Scienziati e medici di tutto il mondo si ergono contro l’introduzione della 5a generazione di telefonia mobile. Il loro messaggio è chiaro: il 5G riversa rischi non paragonabili con quelli delle precedenti tecnologie.

NO ad un irradiamento permanente! SÌ alla libera scelta d’esposizione!

A febbraio 2018, il Consiglio degli Stati ha rifiutato di innalzare i valori limite. Con l’introduzione del 5G possiamo tuttavia aspettarci ad un aumento massivo ed irrevocabile dell’irradiamento sull’insieme del territorio e nelle nostre case. La nostra salute e l’ambiente saranno sacrificati sull’altare della crescita economica. Non possiamo accettarlo! Abbiamo bisogno di soluzioni sostenibili che riducano l’esposizione alle onde elettromagnetiche e i rischi per la popolazione e l’ambiente. Ci impegniamo per questo.

STOP 5G. Adesso! Grazie ad ognuno di noi!

Source – STOP 5G. Seconda MANIFESTAZIONE NAZIONALE
Piazza Federale a Berna
FLYERS manifestazione a BERNA (21.Sep.2019)


National Demo Stop 5G Nr 2
Bundesplatz, Bern
Saturday 21 September 2019 16:30-18:30

Technological progress is useful – but not at the expense of health and the environment.

Stop forced irradiation. Stop technology arbitrariness. Stop 5G.

  • Surveys show that a majority of the Swiss population rejects 5G technologies for reasons of health, environment, security and (direct) democracy.
  • International peer reviewed studies and experiences prove that mobile phone radiation damages our health.
  • Worldwide, numerous scientists and physicians are protesting against the introduction of the 5G mobile communications standard: 5G carries risks that are not comparable to previous technologies.

No to continuous forced irradiation! Yes to freedom of choice!

The Swiss Council of States twice rejected a radiation limit value increase in 2018. But with the introduction of a proposed revised 5G mobile phone standard currently being debated, we can expect a massive and irreversible increase in radiation across the country and in our homes. It appears that our health and the environment are knowingly being sacrificed for economic growth.

We will not let that happen! Help us to spread this information widely !

Our modern communications need future-proof solutions and a drastic reduction in radiation exposure for the population and the environment e.g. Installing Fibre Optics to every home (FTTH) and business could reduce the need for wireless radiation by estimates of over 70 percent.

Details about the BERN Demo program will follow shortly. We will address several hot issues, such as health, the environment and some untruthful statements that are prevalent among certain officials and pro-5G circles.

Contrary to what some people think, everything is still possible! By keeping the ban on raising radiation thresholds, 5G’s development may not continue as planned.

STOP 5G. Now! Come all to Bern. Everybody counts!

Source – Stop 5G National Demo in BERN Saturday 21 September 2019

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5G: Explosives aus dem BAFU

Am 17. April verschickte das Bundesamt für Umwelt (BAFU) im Auftrag des Departementes Umwelt-Verkehr-Energie (UVEK) von Bundesrätin Simonetta Sommaruga ein 7-seitiges Informationsschreiben mit ziemlich explosivem Inhalt unter dem Titel «Mobilfunk und Strahlung – Aufbau der 5G-Netze in der Schweiz» an alle Kantonsregierungen.

Eine Information vom 14.Mai 2019 von
Hans-U. Jakob (Präsident von Gigaherz.ch)

In diesem Informationsschreiben wird den Regierungsrätinnen und Regierungsräten zu 5G zwecks «Beruhigung der Situation» allerhand höherer technischer Blödsinn aufgetischt, bei welchem jede Fachperson nur noch laut lachen kann.

Zum Beispiel, dass mit den neuen wunderbaren adaptiven Mobilfunkantennen die Strahlenbelastung der Bevölkerung viel niedriger würde. Der Strahlenkegel (Beam) werde jetzt direkt auf den Benutzer (User) ausgerichtet und in allen andern Strahlungsrichtungen sei die Strahlung tiefer. Dass es in einem Kreissektor von 120° jedoch nicht nur einen User gibt sondern bis 1200, die nicht nur mit einem Beam versorgt werden, sondern mit 64, wird selbstverständlich glatt verschwiegen. Bei 1200Usern und 64Beams ist das Loch dann voll. So voll wie nie zuvor.

Wer 100mal mehr Daten in 100mal höherer Geschwindigkeit übertragen will, kann dies nicht mit 100mal weniger Sendeleistung bewerkstelligen. Zu dieser Erkenntnis benötigt man(n) keine speziellen Funkkenntnisse, Gesunder Menschenverstand sollte da ausreichen.

Das dieser gesunde Menschenverstand bei den Bundesamtsjuristen völlig abhanden gekommen sein muss, steht dann im Kapitel 7.2 zum heutigen Erkenntnisstand. Da vergeht auch den Fachpersonen das Lachen.

Doch lesen Sie selbst:

Bild oben: Stand der Erkenntnisse.jpg

Da wird doch tatsächlich in Frage gestellt, ob denn bei einer Beeinflussung der Hirnströme, einer gestörter Durchblutung des Gehirns, einer Beeinträchtigung der Spermienqualität, einer Destabilisierung der Erbinformation sowie Auswirkungen auf die Expression von Genen, den programmierten Zelltod und den oxidativen Zellstress, überhaupt irgendwelche Gesundheitsfolgen zu befürchten seien.(?!)

Wir haben diese bundesamtliche Aufzählung von den aus unserer Sicht gravierenden Folgen bereits im Artikel https://www.gigaherz.ch/5g-der-musterbrief-zum-baustopp/ vermittelt und damit bei unseren Lesern ungläubiges Staunen bis zu Fälschungsvorwürfen ausgelöst. Aus diesem Grund steht der entsprechende Ausschnitt als Fotografie jetzt hier.

Doch keine Bange. Die Bundesamtsjuristen versprechen in ihrem Schreiben den Kantonsregierungen, die beim Mobilfunkstandard 5G verwendeten Frequenzen von 3400 bis 3600Megahertz und höher seien ja ganz ähnlich wie die bereits erforschten bis 1800Megahertz, welche ja keine gesundheitsschädigenden Erkenntnisse gebracht hätten. Ausser eben…. siehe Bild oben. Und 3400-3600MHz sei ja ganz nahe 1800MHz. (!)

Du heiliger Strohsack! Macht sich jetzt da bei den Bundesamtsjuristen bereits eine Beeinflussung der Hirnströme oder gar eine gestörte Durchblutung des Gehirns bemerkbar?

Da höhere Politiker, wie Regierungsräte bei den meisten Zuschriften nach spätestens 2 Seiten aufhören mit Lesen, ist zu befürchten, dass diese schon gar nicht erst auf Seite 6 bei Kapitel 7.2 angekommen sind.

Dringende Bitte an unsere Leser: Bild oben bitte ausschneiden und an die Regierungsräte Ihres Kantons schicken.

Source = 5G Explosives aus dem BAFU

5G: Der Musterbrief zum Baustopp

Publiziert bei Gigaherz.ch am 3.Mai 2019
Verfasser: Hans-U. Jakob, Präsident Gigaherz.ch

Kurze Einführung

Unser Schreiben an Bundesrätin Simonetta Sommaruga https://www.gigaherz.ch/5g-mobilfunker-tanzen-dem-rechtsstaat-auf-der-nase-herum/ wurde lediglich indirekt in dem Sinn beantwortet, dass ihr Departement, das UVEK mit einem Rundschreiben, datiert vom 17.April, an alle Kontonsregierungen gelangte.

Darin werden diese gebeten, man möge doch so gut sein und der neuen Technologie, auf welche unsere Wirtschaft so dringend angewiesen sei, jetzt keine Steine in den Weg legen. Die neuen 5G Frequenzen seien ja ganz ähnlich den bisherigen und würden ausser der Beeinflussung der Hirnströme, der Durchblutung des Gehirns, einer Beeinträchtigung der Spermienqualität, einer Destabilisierung der Erbinformation sowie Auswirkungen auf die Expression von Genen, den programmierten Zelltod und oxidativen Zellstrss kaum etwas bewirken. Es sei ja, in Folge begrenzter Evidenz nicht einmal erwiesen, ob diese Phänomene überhaupt gesundheitsschädigend seien. (tatsächlich so nachzulesen unter Punkt 7.2 auf Seite 6 des Rundschreibens) Und mit der minimalen Anpassung der NISV vom 17.4.19 werde die Bevölkerung nach wie vor genügend geschützt.

Die Kantonsregierungen schickten besagtes Rundschreiben postwendend an sämtliche Gemeindeverwaltungen, zusätzlich versehen mit der Drohung von Swisscom-CEO Schäppi, jeglicher Versuch, den Ausbau der 5G-Netze behindern zu wollen, verstosse gegen Bundesrecht und könnten entsprechende rechtliche Schritte auslösen. Schliesslich hätten die Mobilfunkbetreiber dem Staat für die Erlaubnis den Schweizer Luftraum auch für 5G «benutzen» zu dürfen 380Millionen an Konzessionsgeldern bezahlt. Und somit sei der Staat verpflichtet, dieser 5G-Technoligie zum Durchbruch zu verhelfen.

Auf Grund dieser Ansicht waren Schäppi und seine Kollegen von der Mobilfunklobby offensichtlich der Ansicht, sie dürften jetzt sämtliche Mobilfunk-Antennenstandorte der Schweiz, ohne die dafür erforderlichen Baubewilligungen, mit zusätzlichen 5G-Antennen aufrüsten. Laut Übersichtskarte des BAKOM unter www.funksender.ch sind das per Ende April 2019 landesweit bereits 400 an der Zahl.

Zur Erteilung von Baubewilligungen sind jedoch weder Bundesräte, noch irgendwelche Bundesämter, noch kantonale Ämter zuständig, sondern einzig und allein die Gemeinderäte resp. Bauverwaltungen der Gemeinden. Ergo gilt es, hier den Hebel anzusetzen.

Auf die Aufforderung von Gigaherz hin, ist diese Aktion bereits voll am Laufen, stösst aber, wie wir feststellen müssen, vielfach auf grosse Verwirrung bis Ratlosigkeit.

Wir stellen deshalb hier denjenigen, die in ihrer Wohngemeinde für Recht und Ordnung sorgen wollen, einen Musterbrief zur Verfügung.

Musterbrief

Absenderadresse, Ort und Datum einsetzen.
An Gemeinderat und Bauverwaltung
von Mustershausen
Ernst-Musterstrasse…..
CH-….Musterhausen

Betrifft: Baurechtliche Anzeige wegen Bauen ohne Baubewilligung

Sehr geehrte Damen und Herren,
Wie ich/wir feststellen mussten, ist der Mobilfunksender in unserer Wohngemeinde an der …………………………-Strasse Haus-Nummer…………kürzlich ohne Baubewilligung auf den neuen Mobilfunkstandart 5G hochgerüstet worden. Wir stellen deshalb an Sie folgendes

Rechtsbegehren gemäss den Bestimmungen der Baugesetze und der Verordnungen des Kantons ………..:
Für den Betrieb mit dem Mobilfunkstandard 5G sei auf den obgenannten Anlagen unverzüglich ein Benützungsverbot zu erlassen.

Den Anlagebetreibern sei eine Frist von 30Tagen zu setzten um den rechtmässigen Zustand wieder herzustellen. Das heisst, alle für den 5G-Betrieb erforderlichen Komponenten zu demontieren.

Meine Legitimation:

Ich bin im Einflussbereich der obgenannten Anlage wohnhaft und dadurch zusammen mit meiner Familie, vor allem der Kinder einer erhöhten Gesundheitsgefährdung ausgesetzt

Begründung der Anzeige

Die Behauptungen der Mobilfunkbetreiber und der kantonalen Umweltämter, die bewilligten Sendeleistungen und somit die Belastung der Bevölkerung hätten durch das nachträgliche Anbringen und den Betrieb von 5G-fähigen Antennen nicht zugenommen, ist unwahr und wie nachstehend beschrieben wird, technisch gar nicht möglich.

A) Richtigstellung technisch
Die von den Mobilfunkbetreibern verwendeten adaptiven Antennentypen weisen nicht, wie bisherige MF-Antennen, nur eine Sendekeule (Beam) pro Frequenzband und Senderichtung auf, sondern wie bei ERICSSON-Antennen deren 64. Das heisst, je 8 Beams nebeneinander und je 8 übereinander. Bei NOKIA-Antennen können es sogar deren 81 sein. Je 9 neben- und je 9 übereinander.

Verharmlosende Darstellungen versuchen nun, der Bevölkerung weiszumachen, es würde in einem Kreissektor von 120° immer nur derjenige Beam aufleuchten, in dessen Einflussbereich sich der User das heisst der Nutzer eines Endgerätes, wie Smartphone, Tablet, PC oder TV-Apparat befindet.

Das ist natürlich völliger Unfug. In einem Kreissektor von 120° können sich bis 1200User befinden und um diese alle anzuleuchten müssen sämtliche verfügbaren Beams auf «Full Power» hochgejagt werden

ERICSSON gibt in seinen technischen Unterlagen bei maximalem Datenverkehr und maximal möglicher Sendeleistung in einer Distanz von 18m vor der Antenne eine E-Feldstärke von 61V/m (Volt pro Meter) an. Was einer Sendeleistung von 25’000Watt ERP entspricht. Bei NOKIA- und HAWEI-Antennen dürfte es sich um identische, bei NOKIA eher um noch höhere Sendeleistungen handeln.

Neue Antennenpanels mit 25’000Watt ERP pro Sektor auf einen vorhandenen Mast mit durchschnittlichen bewilligten 2’500Watt ERP pro Sektor aufzupflanzen, ist keine Bagatelländerung, sondern eine Maximaländerung, welche das Ansteigen der Strahlenbelastung für die Bevölkerung in V/m gemessen, um das 3-Fache nach sich zieht.

Kommt hinzu, dass es bei diesem sogenannten adaptiven Antennentyp innerhalb eines 120°-Sektors keine feste, berechenbare Senderichtung mehr gibt. Weder waagrecht noch senkrecht. Das Strahlungsmaximum pendelt je nach Standort der am Funkverkehr teilnehmenden User ständig hin und her und auf und ab.

B) Richtigstellung rechtlich
Als Bagatelländerung gilt eine Änderung nur dann, wenn dadurch am Ort der empfindlichen Nutzung der bestehende Strahlungswert nicht ansteigt.
Oder der Strahlungswert am Ort empfindlicher Nutzung darf maximal um 0.5V/m ansteigen, wenn dieser vor der Änderung weniger als 50% des Grenzwertes betrug.

Und schon gar nicht als Bagatelländerung gilt eine Änderung, wenn dabei Sendeleistungen aus den unteren Frequenzbereichen (700-900MHz) in den oberen Frequenzbereich (1800-2600MHz) verschoben werden, oder auch umgekehrt. Von den für 5G erforderlichen Frequenzen von 3400MHz und höher ist in all den amtlichen Verordnungen, Vollzugshilfen und Empfehlungen überhaupt nichts zu finden.

Verschiebungen von Sendeleistungen sind deshalb nur innerhalb der oben angegebenen Frequenzbänder erlaubt. 3400MHz für 5G ist nicht dabei!

Ebenso wenig dürfen Verschiebungen von Sendeleistungen von einem Antennenpanel in ein anderes Panel als Bagatelländerung deklariert werden. 5G funktioniert nur mittels separaten Antennenpanels in der Frequenzlage von 3400 bis 3600MHz.

Quelle: Nachtrag zur Vollzugsempfehlung zur NISV vom 28. März 13 und Empfehlungen der Planungs- und Umweltdirektorenkonferenz vom März 2013.

Nach dem Gesagten kann es sich bei der Erweiterung einer bestehenden Mobilfunk-Sendeanlage auf 5G, nicht im Entferntesten um eine Bagatelländerung ohne erneute Baupublikation handeln. Womit der Tatbestand des Bauens ohne Baubewilligung erfüllt ist.

Dabei nützt den Mobilfunkbetreibern die vom Bundesrat am 17.April, 4 Tage vor Ostern noch rasch in Kraft gesetzte Änderung der NISV (Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung) gar nichts.

Anhang 1 Art 63 lautet: Als massgebender Betriebszustand für die Einhaltung der Grenzwerte gilt der maximal mögliche Datenverkehr bei maximaler Sendeleistung.

Kommetar: Wie oben beschrieben also 25’000Watt ERP pro Sektor

Die einzige Neuerung, die der Ziffer 63 angefügt wurde lautet: Bei adaptiven Antennen wird die Variabilität der Senderichtungen und der Antennendiagramme berücksichtigt.

Kommetar: Wenn später einmal 1200User pro Sektor 5G nutzen, laufen lückenlos alle Beams auf «Full Power» und wie den Antennendiagrammen zu entnehmen ist, gibt es dann keine nennenswerte Richtungsdämpfungen mehr. Bei bisherigen Antennen mit nur einem Beam, war 60° links und 60° rechts des Beams noch eine Reduktion der Strahlung (in V/m gemessen) um Faktor 5.6 feststellbar. Damit wird bei nun 5G Schluss gemacht und die hinterste Ritze eines Sektors voll ausgeleuchtet. Auch hier weit und breit nichts von einer Bagatelle.

Siehe auch https://www.gigaherz.ch/5g-das-osterei/

Die Unterzeichnenden sind Verfahrensbeteiligte und sind über alle Verfahrensschritte, Verfügungen, Schriftwechsel usw. mittels Kopien zu informieren.

Abschliessende Verfügungen haben eine Rechtsbelehrung sowie die Angabe der nächst höheren Instanz, an welche ein Entscheid allenfalls weitergezogen werden kann, zu enthalten.

Mit freundlichen Grüssen,

Unterschrift(en):

Source original in German – translated versions – FrenchItalian which may need refining

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Stop 5G manifestation Bern

10 Mai 2019 – Manifestation nationale STOP5G à Berne – Stop5G.ch

Manifestation

Intervenant-e-s :

  • Sabine Glauser, députée verte au Grand Conseil vaudois
  • Thomas Hardegger, conseiller national PS et initiateur du groupe parlementaire sur les rayonnements non ionisants, l’environnement et la santé (PGNIS)
  • Martin Vosseler, médecin, environnementaliste, activiste pour le climat
  • Dr Peter Kälin, président des Médecins en faveur de l’environnement
  • Enrico Stura, biophysicien moléculaire
  • Valérie, designer et artiste pluridisciplinaire, intolérante aux ondes (EHS), membre d’alerte.ch
  • Peter Schlegel, ingénieur EPFZ en génie civil, expert en électrosmog
  • Olivier Bodenmann, ingénieur EPFL en électricité, expert en électrosmog – Electrosmogtech.ch
  • Pierre Dubochet, ingénieur radio, expert en rayonnements non ionisants – Pierredubochet.ch
  • Martin Zahnd, EHS, association « Schutz vor Strahlung »

Musique : Mark Kelly et le groupe « Musicians Against 5G »

Über tausend Menschen haben in Bern
gegen den neuen Mobilfunkstandard 5G demonstriert. SRF
Over a thousand people demonstrated in Bern
against the new 5G mobile communications standard. SRF.

Was wird gefordert: Wir verlangen… (Source – Diagnose-Funk.org)

  • dass unverzüglich ein nationales Moratorium über die 5G-Technologie verhängt werde, bis eine ausreichende Anzahl unabhängiger wissenschaftlicher Studien vorliegt, die Unbedenklichkeit dieser Technologie bestätigen;
  • dass die Grenzwerte der NIS-Verordnung nicht erhöht werden, und dass die Spitzenwerte die aktuellen, vor dem 17. April 2019 geltenden Grenzwerte in keinem Fall übersteigen sollen;
  • dass die Messempfehlungen des Bundes (BAFU) nicht in einer Weise verändert werden, dass die gemessene Strahlung die aktuellen Grenzwerte übersteigen kann;
  • eine bessere Aufklärung der Bevölkerung über die aktuelle Strahlungsbelastung durch das Mittel von Präventionskampagnen;
  • die Einführung eines Gesundheitsmonitorings hinsichtlich der Auswirkungen von Immissionen durch ortsfeste Mobilfunkanlagen;
  • einen echten politischen Willen, den Glasfaserausbau bis zum Haus (FTTH) zu fördern und gegenüber der kabellosen Technik zu bevorzugen;
  • eine prioritäre Sanierung der sogenannten Orte mit empfindlicher Nutzung (Kindergärten, Schulen, Spitäler, Altersheime, Arztpraxen und Wohnungen) durch die Einrichtung von Kommunikationsnetzwerken ohne Strahlungsbelastung;
  • Weisse Zonen für gefährdete elektrohypersensible Personen (EHS) sowie deren Unterstützung und die Anerkennung von Elektrohypersensibilität als Behinderung;
  • die Förderung von Forschung und Entwicklung neuer gesundheitsverträglicher Technologien anstelle der Funkstrahlung;
  • die Aufnahme des Wissens von den Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung in die Lehre auf Hochschulebene.

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Sind Kirchturm-Antennen in Alpnach bald verboten?

Am 20. Mai stimmt die Kirchgemeindeversammlung darüber ab, ob auf dem Kirchturm in Zukunft keine Mobilfunkantennen errichtet werden dürfen. Gegen die ausserordentliche Kündigung des Vertrags mit der Swisscom wehrt sich diese.

Franziska Herger 3.5.2019, 05:00 Uhr, Luzernerzeitung

Der Kirchturm der Alpnacher Pfarrkirche. (Bild: Markus von Rotz (2. März 2019))

Der Widerstand der Alpnacher gegen die geplante Mobilfunkanlage im Kirchturm schreibt ein neues Kapitel: Eine Einzelinitiative verlangt, dass auf dem Grundstück der Pfarrkirchenstiftung auch in Zukunft keine Mobilfunk-Basisstationen oder Mobilfunk-Antennen errichtet werden dürfen. Am 20. Mai stimmt die Kirchgemeindeversammlung darüber ab. Dies, nachdem der Kirchgemeinderat Ende Februar bereits den im September davor auf 15 Jahre abgeschlossenen Mietvertrag mit der Swisscom ausserordentlich gekündigt hatte. Der Kirchgemeinderat begründete den Schritt mit der breiten Opposition in der Bevölkerung.

Eine Gruppe von Anwohnern unter dem Namen «Interessengemeinschaft strahlungsfreier Kirchturm Alpnach» hatte innert kurzer Zeit über 320 Unterschriften gesammelt gegen die Pläne der Swisscom, im Kirchturm eine mit der neuen 5G-Technologie ausgestattete Mobilfunkanlage einzubauen. Die Unterzeichnenden sorgten sich vor allem um die gesundheitlichen Auswirkungen der Strahlung. Einige äusserten aber auch ethische Bedenken über die Verwendung der Kirche für eine Mobilfunkantenne.

«Mit der wirtschaftlichen Nutzung verkaufen wir uns»

Diese Gefahr sei mit der Kündigung des Mietvertrags für den Kirchturm noch nicht gebannt, sagt Alt-Kirchenrat Hans Wallimann, der die Einzelinitiative eingereicht hat. «Ich will, dass das Verbot der Nutzung des Kirchturms für Mobilfunkantennen im Grundbuch eingetragen wird. Ob es künftig einmal aufgehoben wird, soll das Volk entscheiden können.»

Wallimann hofft, mit seiner Initiative auch andere Kirchgemeinden zu sensibilisieren. Wenn der 63-jährige Elektromechaniker vom Alpnacher Kirchturm redet, schwingt viel Leidenschaft mit. Schliesslich sei er das geistige und kulturelle Zentrum Alpnachs. «Mit der wirtschaftlichen Nutzung durch eine halbprivate Gesellschaft verkaufen wir uns! Woher wissen wir denn, dass die Swisscom nicht eines Tages an ausländische Eigentümer verkauft wird? Was wird dann aus unserer Kirche?» Wallimann befürchtet zudem, dass die Alpnacher den Kirchturm künftig nur noch mit einer Bewilligung der Swisscom besuchen dürfen. «Die Glocke von 1458 ist das älteste Kulturgut der Gemeinde, das noch täglich in Gebrauch ist. Die hat schon Bruder Klaus läuten gehört. Ich will, dass die Alpnacher sie weiter ohne grosse Umstände anschauen können.»

Hier kann Kirchenratspräsident Daniel Albert Entwarnung geben. «Diese Frage haben wir vor der Unterzeichnung des Mietvertrags geklärt, da sie uns wichtig war. Die Swisscom hat uns den Zugang zum Kirchturm für jedermann und zu jeder Zeit garantiert.» Trotzdem, der Widerstand der Bevölkerung hat den Kirchgemeinderat überzeugt. Zwar hätte die Kirchgemeinde vom Vertrag mit der Swisscom auch profitiert, wie es in der Botschaft heisst. Die anstehende Sanierung des Kirchturms wäre durch die Swisscom mitfinanziert worden. Und es hätten jährlich vierstellige Mieterträge generiert werden können.

Kündigung soll vor Gericht durchgesetzt werden

Doch nun will der Kirchgemeinderat nicht einmal im Falle einer Ablehnung der Einzelinitiative auf seinen Kündigungsentscheid zurückkommen. Und ein Ja sähe man als Bestärkung, «die ausserordentliche Kündigung des Mietvertrags mit juristischen Mitteln durchzusetzen». Denn die Swisscom anerkennt die ausserordentliche Kündigung aus Alpnach nicht und hält am Mietvertrag fest. Ob also nicht doch eine Handyantenne in den Kirchturm kommt, bleibt vorerst offen.

Source = Luzerner Zeitung

Aerger-wegen-mobilfunkantennen-in-kirchtuermen  » Der Luzerner Kantonsrat Norbert Schassmann, CVP-Kantonsrat und Vizepräsident der Synode der reformierten Landeskirche Luzern wehrte sich bereits im Jahr 2013 gegen eine Mobilfunkantenne, die im Kirchturm der christkatholischen Kirche Luzern geplant war « 

Schweiz aktuell, 06.06.2019 Widerstand gegen 5G-Antennen – Ein Beispiel ist die Gemeinde Alpnach/OW


French version as reported by RTS.ch


Une antenne 5G plus en odeur de sainteté dans le clocher d’une église d’Alpnach

La paroisse catholique d’Alpnach (OW) ne veut plus d’antenne d’internet à haut débit dans son clocher. Craignant des répercussions sur la santé, elle a décidé de résilier prématurément le contrat avec Swisscom.

Une initiative pour interdire la 5G dans la commune a récolté 350 signatures. Forte de ce soutien populaire, la paroisse d’Alpnach a fait marche arrière et décidé de résilier prématurément le contrat signé 6 mois plus tôt avec Swisscom. Mais l’opérateur ne l’entend pas de cette oreille et a porté l’affaire devant la justice, selon l’Obwaldner Zeitung.

Au-delà du cas particulier, la question de l’installation dans les clochers d’antennes 5G pourrait se poser souvent à l’avenir: les clochers ont des atouts évidents, ils sont bien situés et permettent de camoufler les antennes.

Ainsi à Fribourg par exemple, deux paroisses se sont prononcées récemment contre de telles installations.

Lire aussi: Découvrez sur notre carte si une antenne 5G se situe près de chez vous

Delphine Gendre/lan
Source = RTS


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Appel aux dons – Daniel Obi

Appel aux dons (crowdfunding) pour une procédure ayant le caractère d’une décision fondamentale en matière de troubles du voisinage.

Daniel Obi est électrohypersensible (EHS); ce juriste est au chômage à cause de son EHS et il souffre également du WLAN de son voisin, qui ne veut pas réduire la performance de son WLAN partout ou l’éteindre la nuit.

Il a deux procès en cours :
1 – Droit du travail (licenciement abusif)
2 – Troubles du voisinage (élimination des emissions)

Les affaires judiciaires deviennent rapidement très coûteuses. La famille Obi n’est pas en mesure de supporter elle-même les coûts des deux procès. Daniel Obi finance lui-même le procès le moins coûteux devant le tribunal du travail.

Ces deux plaintes sont fondamentales et pourraient être déterminantes pour nous tous (en particulier pour les personnes électrosensibles parmi nous).

Un avocat mandaté par nous ( Dachverband Elektrosmog Schweiz und Liechtenstein ) a constaté que nos chances sont réelles. Bien sûr, on ne peut jamais prédire comment les procès vont se dérouler. Mais s’il n’y a jamais de plainte, aucune expérience ne pourra être acquise. Des affaires similaires qui ont été portées devant le Tribunal fédéral peuvent facilement coûter plus de CHF 25’000.

Comme il s’agit de deux procédures fondamentales, l’association faîtière « Electrosmog Suisse et Liechtenstein » recommande de soutenir financièrement la procédure de troubles du voisinage.

Pour plus de détails et d’informations, veuillez consulter le site Daniel-Obi

S’il y avait un excédent, il irait, en parts égales, à
• la « Coopérative de construction de logements pour les personnes électrosensibles » – Baugenossenschaft für electrosensible Menschen
• et à l’association faîtière « Electrosmog Suisse et Liechtenstein » – Dachverband Elektrosmog Schweiz und Liechtenstein. – Nachbarrecht

Au-dessus, la traduction française par Leon Warnier



Spendenaufruf (Crowdfunding) für ein Verfahren mit Grundsatzentscheid-Charakter zum Thema Nachbarrecht

Daniel Obi ist elektrohypersensibel (EHS). Der ausgebildete Jurist ist aufgrund seiner EHS arbeitslos geworden und er leidet auch unter dem WLAN seines Nachbarn, der die Leistung seines WLAN partout nicht reduzieren, respektive nachts nicht ausschalten will.

Er hat zwei Gerichtsfälle am Laufen:
1 – Arbeitsrecht (missbräuchliche Kündigung)
2 – Nachbarrecht (Beseitigung von Immissionen)

Gerichtsverfahren werden schnell sehr teuer. Familie Obi ist nicht in der Lage, die Kosten beider Prozesse selber zu tragen. Die Kosten des weniger aufwendigen Arbeitsgerichtsstreits finanziert Daniel Obi selber.

Beide Klagen haben Grundsatzcharakter und könnten wegweisend für uns alle (vor allem für die elektrosensiblen Personen ) unter uns sein.

Eine von uns ( Dachverband Elektrosmog Schweiz und Liechtenstein ) beauftragte Anwältin hat die bestehenden Akten als intakt befunden. Selbstverständlich kann man nie zum Voraus sagen, wie die Prozesse ausgehen werden. Aber wenn nie geklagt wird, können auch keine Erfahrungen gesammelt werden. Ähnlich gelagerte Fälle, die bis vor das Bundesgericht gezogen wurden, können gut und gerne 25‘000 Franken aufwärts kosten. Da es hier um zwei Prozesse mit Grundsatz-Charakter geht, empfiehlt der Dachverband Elektrosmog Schweiz und Liechtenstein, den Nachbarrechts-Prozess finanziell zu unterstützen.

Details und mehr Information finden sie auf der Webseite Daniel-Obi.

Falls es einen etwaigen Überschuss geben würde, ginge dieser zu gleichen Teilen an die Baugenossenschaft Wohnraum für elektrosensible Menschen und an den Dachverband Elektrosmog Schweiz und Liechtenstein.