Swiss protest day against 5G (25jan2020) review

In addition to the ever increasing number of individual antenne construction oppositions around the country numerous Stop 5G protests were held across Switzerland on the 25Jan2020

Stop-5g-Schweiz.ch listing demos in Basel – Bern – Biel – Brienz – Brig – Brugg – Chur – Delement – Frauenfeld – Geneva – Luzern – Thun – Schaffhausen – St.Gallen – Uster – Zurich…
Stop 5G Protest in Zurich
Stop 5G demo in front of the United Nations – Geneva

Some news reports covering the Swiss wide « Stop5G » demos held 25Jan2020


The above Stop 5G protests across Switzerland were in line with the global protest day called for by Stop5Ginternational.org.

Further « news coverage » listing of the global Stop 5G protests can be viewed at – First 5G Global Protest: News Coverage


All in all the 5G Global Protest Day was a Resounding Success. with 270 Stop 5G Events in 38 countries. The next Global event is being planned for the 25 April 2020. Stop5Ginternational.org.

Postulat «Nachhaltiges Mobilfunknetz» vom Ständerat angenommen

Veröffentlicht am 13. Dezember 2019 – Schutz-vor-Strahlung.ch

Frau Ständerätin Brigitte Häberli-Koller hat im September 2019 das Postulat 19.4043 «Nachhaltiges Mobilfunknetz» eingereicht. Der Bundesrat hat Ende November 2019 dazu Stellung genommen und das Postulat zur Ablehnung empfohlen. Der Ständerat hingegen kommt zu einem anderen Schluss und nimmt das Postulat Häberli-Koller mit 25:19 Stimmen an.

Wir danken dem Ständerat dafür, dass er ein weiteres Mal in unserem Sinne entschieden hat, nachdem er bereits zwei Mal «Nein» zur Erhöhung der NIS-Grenzwerte in die Urne gelegt hat.

Das Postulat forderte weitere Klärung:

Frau Ständerätin Brigitte Häberli-Koller

« […] Der Fokus liegt dabei in erster Linie auf der Klärung der gesundheitlichen Folgen der Strahlung und insbesondere von 5G. Neben der Erforschung der Gesundheitseffekte ist es aber auch wichtig, sich Gedanken zu machen, wie ein nachhaltiges Netz für die Zukunft gestaltet werden müsste, das möglichst geringe Strahlung zur Folge hat und dennoch eine hohe Qualität aufweist. […] »

Auszug aus dem Postulat 19.4043 (Sept. 2019) von Häberli-Koller

Auch nach dem UVEK-Bericht «Mobilfunk und Strahlung» bleiben wesentliche Fragen unbeantwortet.. Häberli-Koller warf in Ihrem Postulat die Frage auf, ob nicht ein zentrales Mobilfunknetz à la Swissgrid sinnvoller wäre:

« […] Insbesondere wäre zu untersuchen, welche Vor- und Nachteile die heutige reine Marktlösung gegenüber einer Alternative mit einem einheitlichen Mobilfunknetz hätte. Der Bundesrat beruft sich auf den Gesetzgeber, der mit dem FMG einen Infrastrukturwettbewerb will. Bevor nun im Parlament überhaupt über diese Frage diskutiert werden kann, müssen mögliche Lösungen dargestellt und bewertet werden. Der Bundesrat soll dies in einem Bericht nun tun. […] »

Auszug aus der Interpellation 19.4043 (Sept. 2019) von Häberli-Koller

Zum Beispiel wurde in der Stadt Zürich bereits vor Jahren ein einheitliches Glasfasernetz (EWZ) erfolgreich realisiert. Darüber erbringen nun rund zehn Dienstleister ihre Angebote, ohne die Notwendigkeit, ein eigenes Glasfasernetz aufbauen und unterhalten zu müssen. Dasselbe Vorgehen wäre im Mobilfunk durchaus sinnvoll.

Frau Häberli-Koller bleibt aktiv und hartnäckig
Bereits früher, im März 2019, hat Frau Ständerätin Häberli-Koller die Interpellation 19.3169 eingereicht, in der sie

  • diverse Fragen zu einer optimalen Netzstruktur gestellt hat;
  • die Bedenken der Aefu (Ärztinnen und Ärzte für Umwelt) hervorhebt;
  • über den erfolgreichen Einsatz kleinzelliger Netze am Beispiel St. Gallen informiert.

« […] Am Freitag, dem 8. März 2019, strahlte das SRF eine « Arena »-Sendung zum Thema « Wer hat Angst vor 5G? » aus. Darin wurde klar, dass die Beurteilung der Schädlichkeit der Strahlung nach wie vor ungeklärt ist. […] »

Auszug aus der Interpellation 19.3169 (März 2019) von Häberli-Koller

Die März-Interpellation wurde vom Bundesrat beantwortet.

Source = Postulat «Nachhaltiges Mobilfunknetz» vom Ständerat angenommen

5G: Die Wölfe im Schafpelz

Ein weiterer Kommentar zum 120-Seitigen, bundesrätlich verordneten Bericht der Arbeitsgruppe, welche die Einführung von 5G in der Schweiz ermöglichen soll. Mit einer Erhöhung des «Vorsorge-Grenzwertes» von 5 auf 20V/m. Trickreich und betrügerisch verpackt.

Von Hans-U. Jakob (Präsident von Gigaherz.ch)
Schwarzenburg, 7.Dezember 2019

Um eine flächendeckende 5G-Versorgung der Schweiz innerhalb der nächsten 3 Jahre zu ermöglichen, müsse der Anlagegrenzwert unausweichlich, unabdingbar von 5 auf 20V/m (Volt pro Meter) erhöht werden, fordert stinkfrech ASUT der Branchenverband Schweizer Mobilfunkbetreiber. Was den Betreibern 16mal mehr Sendeleistung pro Anlage, das heisst, pro Mobilfunkmast erlauben würde. Mit 16mal mehr Sendeleistungen dürften auch die heute schon bedenklichen gesundheitlichen Auswirkungen um das 16-Fache ansteigen.

Weil diese Forderung politisch kaum durchsetzbar ist, ist jetzt kreatives, sprich betrügerisches Denken angesagt und ASUT hält im Hintergrund tatsächlich schon das Rezept zur arglistigen Täuschung der Bevölkerung bereit……..weiter lesen….

AefU zum UVEK-Bericht: Mobilfunk-Grenzwerte ‹unlimited› – Kommt jetzt die Grenzwerterhöhung für 5G via Hintertüre?

Dient der Bericht der Arbeitsgruppe des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) einzig der Legitimation höherer Grenzwerte? Die AefU lehnen jegliche Lockerung des Schutzniveaus ab und zeigen eine Alternative auf.

Medienmitteilung der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz vom 28.12.2019 – als PDF

Schon zwei Mal hat der Ständerat Grenzwerterhöhungen für Mobilfunkanlagen abgelehnt. Für den neuen Mobilfunkstandard 5G sollen nun aber die Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung durch die Hintertüre trotzdem indirekt erhöht werden. Dies belegt der heute erschienene Bericht ‹Mobilfunk und Strahlung›. Verfasst hat ihn eine ad hoc Stakeholdergruppe des UVEK, der auch die AefU angehörten. Die maximale Leistung der Sendeanlage1 soll nicht mehr als Massstab für die Belastung der AnwohnerInnen gelten. Neuer Massstab für sogenannte adaptive Antennen ist ein gemittelter Wert.

Das heisst, die Strahlung dürfte den Anlagegrenzwert temporär um einen Korrekturfaktor überschreiten. Diese neue Auslegung entspricht einer indirekten Grenzwerterhöhung.

Höhere Belastung für AnwohnerInnen

AnwohnerInnen von 5G-­‐Sendern würden damit zeitweise stärker belastet, als es die heute geltende Definition des Anlagegrenzwertes zulässt. Zudem sind sie neu u.a. einer im Mobilfunk noch nie dagewesenen Dynamik der Strahlung ausgesetzt. Denn bei den Funkmasten mit 5G verändert sich die Sendeintensität sehr schnell und sehr stark. Welchen Einfluss dies auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der AnwohnerInnen hat, wurde bisher viel zu wenig untersucht.

Dies bestätigte kürzlich auch ein Bericht im Auftrag des Europäischen Parlaments: Die sogenannten adaptiven Antennen für 5G würden die Bevölkerung mehr und anders belasten. Messungen unter realistischen Bedingungen würden jedoch weitgehend fehlen.2

Keine Aufweichung der Grenzwerte – weder direkt noch indirekt

Die AefU lehnen jede Erhöhung der Grenzwerte kategorisch ab und fordern ein Festhalten am Vorsorgeprinzip.

Denn immer mehr Studien legen nahe, dass Mobilfunkstrahlung gesundheitsschädlich ist. Schon 2011 stufte die internationale Krebsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Funkstrahlung als möglicherweise krebserregend ein. Das Beratungsgremium der IARC hat sich im April 2019 aufgrund neuer, besorgniserregender Studien dafür ausgesprochen, dass diese das Krebsrisiko von Funkstrahlung mit hoher Priorität neu beurteilen soll.

Glasfasernetz ausbauen

Die Anwohnerinnen von Mobilfunkanlagen dürfen keinen stärkeren Strahlenspitzen ausgesetzt werden. Diese zielen einzig darauf, Endgeräte bis tief in die Gebäude hinein mit dem Internet zu verbinden. Wir schlagen eine Trennung der Innen-­‐und Aussenraumversorgung vor. Dies in Kombination mit einem flächendeckenden kabelgebundenen Glasfasernetz bis in die Wohnungen und an die Arbeitsplätze, möglichst nahe zu den NutzerInnen. Höchstens die letzte Strecke soll über Funk erfolgen: strahlenminimiert, selbstbestimmt und ohne die Nachbarn zusätzlich zu belasten.

Dieses Rezept würde gar tiefere Grenzwerte erlauben. Damit würden im Gebäude auch die NutzerInnen von Smartphones & Co sowie ihr Umfeld weniger mit Strahlen belastet, weil ihr Gerät nicht durch Mauern und über lange Strecken funken muss.

1 Es handelt sich um sogenannte adaptive Antennen. Sie richten gebündelte und dynamische Sendekegel auf die jeweiligen NutzerInnen (Beamforming).

2 European Parliament, Policy Department for Economic, Scientific and Quality of Life Policies: 5G Deployment, State of Play in Europe, USA and Asia, 4.2019, S. 11.

Hintergrundinformationen:

Vorsorgen ist besser als heilen, in: OEKOSKOP 2/19

Rezept für einen Strahlungsarmen Mobilfunk, in: OEKOSKOP 2/19

Kontakt:- Dr. Martin Forter, Geschäftsleiter AefU
Tel: 061 691 55 83
http://www.aefu.ch/aktuell/

Einseitige Expertenkommentare in der Presse

Veröffentlicht am 26. November 2019 – Schutz-vor-Strahlung.ch

Leider werden wichtige Aussagen in der Presse vermehrt mit einem Experten zu Nichte gemacht. So im Beispiel einer Umfrage von 20 Minuten dieser Tage. Unter dem Titel «Jeder Zweite glaubt, dass 5G krank macht» wurde eine Umfrage mit 12’847 Teilnehmern veröffentlicht. Diese zeigte, dass 54% der Bevölkerung keinen flächendeckenden Ausbau der 5G-Technologie möchte. Dieses klare Statement wird im Beitrag durch eine sehr gut sichtbare Befragung von Martin Röösli wieder relativiert. Den Teilnehmenden wird sogar unterstellt, dass sie an etwas Glauben, was es nicht gäbe.

Es ist unhaltbar, dass ein einseitiges Kommentieren von Presseartikeln in dieser Art als sogenannte Qualitätspresse veröffentlicht wird. Die Person Martin Röösli steht schon lange in der Kritik, wie auch Gregor Dürrenberger von der Forschungsstiftung Strom und Mobilkommunikation, nicht unabhängig zu sein. Ebenso wird Jürg Leuthold von der ETH immer wieder zu gesundheitlichen Auswirkungen von Mobilfunk befragt. Sind Umweltwissenschaftler, Geographen und Physiker unsere neuen Gesundheitsexperten? Im Sinne einer ausgeglichenen Berichterstattung müsste auch die Gegenseite jeweils befragt warden.

Im Detail sagt Martin Röösli: «Es ist ein weit verbreiteter Glaube, dass 5G etwas anderes ist als die bisherige Mobilfunkstrahlung. Dem ist nicht so. Es ist praktisch die gleiche Art Strahlung, wie sie seit 30 Jahren genutzt wird.»

Adaptive Antennen verhalten sich keineswegs wie Antennen, welche seit 30 Jahren genutzt warden:

  • Sendeverhalten einer herkömmlichen Sektorantenne aus der Vogelperspektive. OMEN = Ort mit empfindlicher Nutzung.
  • Sendeverhalten einer adaptiven Antenne aus der Vogelperspektive, ca 50-fach verlangsamt. OMEN = Ort mit empfindlicher Nutzung.

Martin Röösli bezieht sich einzig auf die Frequenzen, nicht aber auf das hoch dynamische Verhalten der neuen adaptiven Antennen. Wie die beiden Grafiken im Kasten als Vergleich des Sendeverhaltens und der Mobilfunkstrahlung deutlich aufzeigen, verhalten sich adaptive Antennen keineswegs wie Antennen, welche seit 30 Jahren genutzt warden.

Source – Einseitige Expertenkommentare in der Presse

Schweizer Mobilfunknetze völlig ausser Kontrolle

Nach der 15.Klage innerhalb von 13 Jahren, dass so etwas wie ein wirksames Sicherheitssystem zur Überwachung der bewilligten Sendeparameter von Mobilfunkantennen nicht existiere, wurden die Bundesrichter jetzt endlich misstrauisch und verlangten vom Bundesamt für Umwelt eine landesweite Überprüfung von 18’500 Antennenstandorten mit ihren 166’500 Einzelantennen. Phuuuu!

Von Hans-U. Jakob (Präsident von Gigaherz.ch)
Schwarzenburg, 2.November 2019

Nach einigen Drohungen, die Sache vor den europäischen Menschenrechtsgerichtshof weiterzuziehen, trat das Bundesgericht diesmal in ungewöhnlicher 5er, stat in der üblichen 3er Besetzung auf und verlangt nun vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) die Überprüfung von etwas, was es gar nicht gibt. Nämlich die Überprüfung des Datenflusses von den Steuerzentralen der Mobilfunkbetreiber in die kantonalen Umweltämter. Wir dürfen gespannt sein, mit welchen Phantastereien das BAFU uns diesmal aufwartet. Urteil Nr: 1C_97/2018 vom 3.September 2019 ab Seite 11

Die letzte bundesamtliche Überprüfung fand nämlich 2011 weder in den Steuerzentralen der Mobilfunkbetreiber noch auf den kantonalen Umweltämtern statt, sondern in den Geschäftssitzen von Swisscom, Sunrise und Orange, in Zürich, Bern (Zollikofen) und Lausanne. In einem Sitzungszimmer durften die kantonalen Überwacher wünschen, von welchem der damals noch 16’000Antennenstandorte sie die aktuellen Sendeparameter, wie Sendeleistung, Senderichtung, Frequenz usw. einsehen möchten. Daraufhin wurden ihnen die gewünschten Daten nach einer gewissen Wartezeit über das hausinterne Kommunikationsnetz über einen Beamer auf eine Leinwand eingespielt. Ob die Daten nun wirklich aus der gewünschten Basisstation oder der Steuerzentrale stammten, oder vielleicht in einem Stockwerk unter ihnen ins hauseigene Kommunikationsnetz eingetippt wurden, konnte von den anwesenden kantonalen und eidgenössischen Überwachern nicht festgestellt werden.

Bitte lesen sie dazu auch: Das-qs-system-ein-luegengebilde-bricht-zusammen

Jetzt wollen die 5 Bundesrichter also einen Datenfluss überprüfen lassen, den es so gar nicht gibt. Sie stellen nämlich in Ihrem Urteil gleich selber fest, dass da der Wurm drin ist. Dass die angeblich in den Steuerzentralen softwareseitig eingebaute Prüfroutine, welche alle 24 Stunden einmal die bewilligten Parameter mit den tatsächlich gefahrenen Parametern vergleiche und im Falle einer Unstimmigkeit weder Alarm auslöse, noch das betreffende Umweltamt benachrichtige, sondern schlicht und einfach ein nur für den Betreiber bestimmtes automatisiertes Protokoll schreibe. Diese protokollierten Meldungen würden dann zusammengefasst in ein Formular übertragen, welches alle 2 Monate an die betroffenen Kantone geschickt würde.

Bild oben: Das QS-Meldeformular

Kommentar Gigaherz: Was in diesem, an die Kantone verschickten Formular dann steht, liegt völlig in der Eigenverantwortung des Betreibers und hat aus unserer Sicht etwa den selben Wert, wie wenn ein Autofahrer alle 2 Monate einmal eine Postkarte an das Strassenverkehrsamt senden müsste, mit den Angaben wann und wo und wie lange er während den letzten 2 Monaten besoffen herumgekurvt sei. Stellen Sie sich vor, welchen Aufwand sich da die Strassenpolizei sparen könnte! Übertrieben, finden Sie? Dann vergleichen Sie das doch mal mit der Eigenverantwortung des VW-Konzerns im Diesel-Abgasskandal. Hätten Sie von den seriösen VW-Werken jemals so etwas vermutet? Und dann fragen Sie noch, wieso die Prüfroutine nur alle 24 Stunden einmal aktiv sein soll, statt dauernd? Ganz einfach: Um 01.59 Anlage auf bewilligte Parameter zurückfahren, um 02.00 Protokoll schreiben und um 02.01 Anlage wieder auf gewünschte Parameter hochfahren. So einfach macht man das, sagt der erfahrene Softwarentwickler.

Diesem sogenannten Qualitätssicherungssystem kommt zur Zeit der Einführung des Mobilfunkstandarts 5G eine ungeheuer hohe Bedeutung zu. Denn mit den in den Baugesuchen deklarierten Sendeleistungen von lediglich 50 bis 250Watt ERP pro 120°-Kreissektor lässt sich kein effizientes Mobilfunknetz betreiben. Und mit den 5G-Frequenzen von 3400-3600Megahertz schon gar nicht. Denn diese weisen physikalisch bedingt, mit der halben Wellenlänge von 3G auch nur die halbe Reichweite auf. Und um zu wissen, dass 100mal mehr Daten in 100mal höherer Geschwindigkeit nicht mit 100mal weniger Leistung übertragen werden können, dazu werden wahrlich keine speziellen Kenntnisse in Funktechnik benötigt. Gesunder Menschenverstand reicht da völlig aus. Dass hier gelogen und betrogen wird, dass die Balken krachen, geht zudem eindeutig aus den Möglichkeiten der vorgesehenen Antennentypen hervor. Diese weisen laut der Antennenhersteller ERICSSON und NOKIA Sendeleistungen von 25’000Watt ERP resp. 32’000Watt ERP auf und werden niemals lediglich zu nur 1% dieser möglichen Leistung ausgenutzt.

Bild oben: Grafik von ERICSSON, deutsche Texte von Gigaherz

Das wir von Gigaherz mit unseren Anschuldigungen da völlig richtig liegen, zeigt uns auch ein kürzlich aus Marseille (F) zugespieltes Standortdatenblatt. Dort deklariert Orange am Boulevard de Dunkerque eine Mobilfunkantenne vom selben NOKIA-Typ wie dieser in der Schweiz verbaut wird, offen und ehrlich eine Sendeleistung von 31’600Watt ERP pro 120° Kreissektor.

Um Sendeleistungen für ihre 5G-Anlagen von nur gerade 50 bis 250Watt ERP nachweisen zu können sind Swisscom, Sunrise uns SALT schon auf ein dermassen liederliches, zu Betrügereien geradezu animierendes Sicherheitssystem angewiesen. Denn mit Ehrlichkeit ist ein 5G-System, welches bis zu Distanzen von 220m massive Grenzwertüberschreitungen generiert nicht einzuführen.

Trotz der Anweisung des Bundesgerichts an das BAFU, die Datenflüsse zu überprüfen, namentlich ob die an den 156’500 Einzelantenne im Land draussen messbaren Parameter wirklich mit denjenigen in der Datenbank des Bundesamtes für Kommunikation (BAKOM) das heisst, mit den dort von den Mobilfunkern in Eigenverantwortung von Hand hinterlegten Daten übereinstimmen würden, hat das Bundesgericht die Klage betreffend dem phantastischen QS-System zum 14mal abgewiesen und den Klägern die Kosten in der Höhe von Fr. 7000.- aufgebrummt. Wohl in der falschen Hoffnung, dass es jetzt endlich Ruhe gäbe da unten!

Während reichlich realitätsfremde Bundesrichter dem BAFU die Überprüfung eines nicht vorhandenen Sicherheitssystem verordnen, rüsten im Land draussen die Schweizer Mobilfunkbetreiber in rasendem Tempo ihre bestehenden Antennenstandorte mit zusätzlicher 5G-Technologie auf. In den meisten Fällen ohne die dazu erforderliche Baubewilligung einzuholen. In unzähligen Nacht- und Nebelaktionen werden von polnischen Akkordgruppen die zusätzlichen leistungsstarken 5G Antennenkörper mit Sendeleistungen von 25’000 resp. 32’000Watt ERP den bestehenden von durchschnittlich 3000Watt ERP beigefügt. Das falle unter «Bagatelländerung» lassen die kantonalen Umweltämter wissen, welche für den Vollzug der NIS-Verordnung zuständig sind und erfordere keine offizielle Baubewilligung. Wer diesen das mit der «Bagatelländerung» nicht abkaufen will, kann dort die modifizierten Standortdatenblätter verlangen, auf welchen dann statt der 25’000 resp. 32’000Watt ERP etwas zwischen 50 und 250Watt ERP steht.

Bild oben: Zusatzblatt 2 aus einem Standortdatenblatt der Swisscom

Wie ist es möglich, dass speziell für ihren Job funktechnisch ausgebildete Personen so etwas einfach durchgehen lassen?

Ganz einfach: Sie wurden von ihren politischen Vorgesetzten, den kantonalen Regierungsräten, dazu angehalten. Das heisst, von Politikern, die weder über funktechnisches, noch biologisches, noch medizinisches Fachwisse verfügen. Dieser Klerus hat sich nun in der sogenannten BPUK, der Bau-, Planungs- und Umweltdirektorenkonferenz zusammengeschlossen und versucht von da aus die Verordnung des Bundes über nichtionisierende Strahlung (NISV) zu Gunsten der Wirtschaft abzuändern. Die BPUK ist jedoch keine Behörde, sondern ein Verein nach Art.60ff ZGB und besitzt weder gesetzgeberische noch verordnungsgeberische Kompetenzen.

Um 250Watt ERP statt 25’000Watt ERP senden zu können, was massive Überschreitungen der Strahlungsgrenzwerte (Anlagegrenzwerte) bis auf Distanzen von 220m zur Folge hat, sind die Betreiber schon auf ein Sicherheitssystem angewiesen, das niemals funktioniert. Nun warten wir gespannt, mit welchen Phantastereien das Bundesamt für Umwelt bei diesser vom Bundesgericht verordneten erneuten Überprüfung der 18’500 Antennenstandorten mit ihren 166’500 Einzelantennen aufwartet. Und ob unsere Justitz- und Umweltministerinnen weiterhin rat- und tatlos dabei zusehen.

Alles Weitere über 5G erfahren Sie hier: Gigaherz.ch – 5G

Source = Schweizer Mobilfunknetze völlig ausser Kontrolle

5G, Risques Sanitaires et Principes de Precaution : « Pas d’études d’impact sur le vivant et l’environnement? Pas de 5G! »

(Bruxelles, 3 octobre 2019) Alors que la Commission Européenne s’apprête à publier une évaluation du risques des réseaux 5G en matière de cybersécurité (1), les députés européens Verts, Philippe Lamberts, Klaus Buchner et Michèle Rivasi dénoncent l’absence frappante d’études biologiques et environnementales des rayonnements des réseaux 5G et exigent une étude d’impact de la 5G sur la santé sans délai et avant tout déploiement massif de cette technologie. Sans ces études, l’application du principe de précaution sur la 5G est justifiée. (2)

Il n’existe aujourd’hui aucune étude testant les effets biologiques de véritables rayonnements 5G. La littérature scientifique accumulée au cours des dernières décennies sur les effets biologiques des champs électromagnétiques montrent plusieurs effets nocifs, notamment sur le système nerveux, le stress oxydatif, la perturbation hormonale ou encore la signalisation calcique en excès dans les cellules, avec 12 à 35 revues d’articles scientifiques sur chaque effet spécifique.

La multiplication faramineuse du nombre d’antennes dédiées à la 5G ; les très hautes puissances annoncées pour assurer la pénétration des rayonnements dans les bâtiments ; la forte absorption des ondes électromagnétiques de la 5G à la surface d’organismes comme les insectes, les oiseaux et les arbres; et les niveaux de pulsation extraordinairement élevés des signaux 5G qui seront plus actifs biologiquement, sont autant de facteurs qui nous font soupçonner des effets nocifs similaires ou plus graves des rayonnements 5G sur la faune, la flore et les humains. C’est pourquoi il nous faut des analyses d’impact biologiques le plus rapidement possible, afin de pouvoir lever ces graves soupçons sanitaires. Nous n’acceptons pas le déni et l’inaction sanitaire de la Commission, ni sa volonté de déployer la 5G coûte que coûte, à marche forcée.

POUR REMETTRE L’HUMAIN ET LE VIVANT AU COEUR DE NOTRE SOCIETE

La française Michele Rivasi, eurodéputée EELV du groupe des Verts/ALE : « Le développement effréné de la 5G va s’accompagner d’une augmentation de la puissance des rayonnements ambiants. A qui va profiter ce nouveau bain d’ondes électromagnétiques que l’on veut nous imposer ? Avec quels risques sanitaires ? Plus nous allons exposer les gens, plus nous allons avoir de personnes malades des ondes. Nous ne voulons pas subir les pollutions ou devenir les cobayes des industriels. Le droit de vivre dans un environnement sans ondes doit être reconnu et le principe de précaution appliqué ! »

Klaus Buchner, eurodéputé Verts/ALE du parti écologiste-democrate allemand : « Cette technologie 5G pose des question de santé publique. Elle pose aussi des questions de surveillance. Cela prendra la forme d’applications de tracabilité, dans votre réfrigérateur par exemple, qui vont suivre ce que vous mangez, ou de reconnaissance faciale, via des caméras dans votre téléviseur, conçus pour envoyer aux industriels et aux publicitaires des informations extrêmement précieuses. Avec la 5G, le volume d’informations qui sera inévitablement utilisé pour nous influencer sera incommensurablement plus important. »

Philippe Lamberts, eurodéputé belge Ecolo, co-Président du groupe des Verts/ALE : « Ni techno-béat, ni techno-sceptique, je sais en tant qu’ingénieur que la technologie peut être aussi utile que dangereuse. Je constate aujourd’hui que l’engouement autour de la 5G repose sur des arguments industriels mais sans aucun bénéfices sociétaux réels. Il est donc urgent d’attendre et de prendre le temps de savoir, au fond, à quoi la 5G peut vraiment nous servir à nous, les citoyens européens. »

LES MORATOIRES SE MULTIPLIENT EN EUROPE

Lors de l’atelier « 5G, Risques sanitaires et Principe de précaution » organisé le 1er octobre au Parlement Européen, les politiques, scientifiques et citoyens venus de France, d’Allemagne, de Belgique, de Luxembourg, de Suisse, ont demandé des études d’impact des rayonnements 5G sur le vivant et sur l’environnement. Sans cette évaluation préalable, il faut appliquer le principe de précaution et adopter par exemple des moratoire au déploiement de la 5G, comme l’ont voté des communes en Suisse (3), en Belgique (4) ou en Italie.

« Pour le moment, nous n’avons pas d’études fondés sur des signaux réels de la 5G et ses effets sur les animaux. C’est la même chose pour la 4G. Le problème est que nous avons déployé toutes ces technologies sans le moindre essai de sécurité biologique. Les lignes directrices existantes sont faussées car elles ne prévoient absolument pas les effets non thermiques, cancérigènes ou reprotoxiques » a insisté le Professeur honoraire de biochimie et de sciences médicales Martin Pall (Washington State University, USA).

Le Dr Marc Arazi, président de l’association PhoneGate Alerte qui défend les consommateurs face à la tromperie et la dissimulation généralisée sur le niveau réel de rayonnements des téléphones mobiles au contact du corps : « Que faut-il penser de l’arrivée sur le marché des nouveaux mobiles 5G ? On ne peut plus faire confiance aux industriels de la téléphonie mobile, qui nous ont sciemment surexposés aux ondes de nos téléphones portables, bien au-delà des limites légales des risques pour notre santé. »

Pour Maurizio Martucci, de Stop5G European Alliance, « nous nous mobilisons contre la 5G car le choix de la 5G a été imposé à la population. 40 communes en Italie ont déjà voté un moratoire sur la 5G et les parlementaires italiens vont discuter d’un moratoire national le 7 octobre prochain. L’Alliance Européenne Stop5G demande un moratoire international en attendant des études scientifiques plus poussées. »

Source = Facebook – Michele Rivasi

Texte en allemand

5g Gesundheitsrisiken und Vorsorgeprinzip
« Keine Studien zu Auswirkungen auf Leben und Umwelt? Kein 5G! »

(Brüssel/03.10.2019) Während die Europäische Kommission die Veröffentlichung einer Risikobewertung von 5G im Bereich Cybersecurity vorbereitet, verurteilen die Europaabgeordneten Philippe Lamberts, Klaus Buchner und Michèle Rivasi (Fraktion Grüne/EFA) das eklatante Fehlen von biologischen und ökologischen Studien zur 5G-Funkstrahlung und fordern unverzüglich eine Studie über die Auswirkungen von 5G auf die Gesundheit, und zwar noch vor dem massiven Einsatz dieser Technologie. Ohne die Studien ist die Anwendung des Vorsorgeprinzips auf 5G gerechtfertigt.

Es gibt derzeit keine Studien zu den biologischen Effekten der echten 5G-Strahlung. Die wissenschaftliche Literatur der letzten Jahrzehnte zu den biologischen Auswirku gen elektromagnetischer Felder zeigt mehrere schädliche Auswirkungen, unter anderem auf das Nervensystem, oxidativen Stress, hormonelle Störungen und übermäßige Kalziumsignale in Zellen. Für jede dieser Wirkungen gibt es allein 12 bis 35 Übersichtsartikel über die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse.

Gegenüber den bisherigen Mobilfunkstandards hat 5G eine Reihe von Besonderheiten: Einen erschreckenden Anstieg der benötigten Antennen, die sehr hohen Leistungen, die angekündigt wurden, um das Eindringen von kurzwelliger Strahlung in Gebäude zu gewährleisten, die hohe Absorption elektromagnetischer Wellen von 5G auf der Oberfläche von Organismen wie Insekten, Vögeln und Bäumen und die außergewöhnlich hohen Pulse der 5G-Signale, die biologisch noch aktiver sind als die der früheren Mobilfunkgenerationen. Das sind alles Faktoren, die den Verdacht auf ähnliche oder schwerwiegendere schädliche Auswirkungen der 5G-Strahlung auf Wildtiere, Pflanzen und Menschen wecken als die bisherige Funkstrahlung. Deshalb brauchen wir so schnell wie möglich biologische Folgenabschätzungen, um ernste gesundheitliche Bedenken ausräumen zu können. Wir akzeptieren weder die Verleugnung und Untätigkeit der Kommission in Gesundheitsfragen noch ihre Bereitschaft, 5G um jeden Preis zu erzwingen.

MENSCHEN UND LEBEWESEN WIEDER IN DEN MITTELPUNKT UNSERER GESELLSCHAFT STELLEN

Zitat der französischen Abgeordneten Michele Rivasi (EELV): « Die ungezügelte Entwicklung von 5G wird mit einer Zunahme der Leistung der Umgebungsstrahlung einhergehen. Wer wird von diesem neuen Bad elektromagnetischer Wellen profitieren, das sie uns aufzwingen wollen? Mit welchen gesundheitlichen Risiken? Je mehr die Menschen der Strahlung ausgeliefert werden, desto mehr Menschen erkranken an den Folgen elektronmagnetischer Strahlung. Wir wollen keine Umweltverschmutzung hinnehmen und zu Versuchskaninchen von Industriellen werden. Das Recht, in einer Umgebung ohne Funk und Wellen zu leben, muss anerkannt und das Vorsorgeprinzip angewendet werden! »

Prof. Klaus Buchner, deutscher Abgeordneter der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP): « Die 5G-Technologie wirft Fragen der öffentlichen Gesundheit auf. Sie ermöglicht aber auch eine vollständige Überwachung. Dies geschieht in Form von Tracking-Anwendungen, z.B. in Ihrem Kühlschrank, die verfolgen, was Sie essen, oder durch Gesichtserkennung über Kameras in Ihrem Fernseher. Solche Anwendungen sind da auf ausgelegt, wertvolle Informationen für individualisierte Werbung zu sammeln, die auch für andere Zwecke missbraucht werden können. Mit 5G wird die Menge an Informationen, mit deren Hilfe wir beeinflusst werden können, sehr viel größer sein. Damit kann z.B. eine Wahlbeeinflussung, wie sie durch Cambridge Analytica geschehen ist, perfektioniert werden. »

Philippe Lamberts, belgischer Abgeordneter der Partei Ecolo, Ko-Vorsitzender der Fraktion Die Grünen/EFA: « Ich bin weder blinder Technologie-Fan noch Skeptiker. Als Ingenieur weiß ich, dass Technologie genauso nützlich wie gefährlich sein kann. Ich kann heute sehen, dass die Begeisterung für 5G auf Argumenten der Industrie basiert, aber ohne echten gesellschaftlichen Nutzen. Es ist daher dringend geboten, abzuwarten und sich die Zeit zu nehmen, um am Ende des Tages herauszufinden, was 5G wirklich für uns, die europäischen Bürger, tun kann. »

MORATORIEN HÄUFEN SICH IN EUROPA

Im Rahmen des Workshops « 5G, Gesundheitsrisiken und Vorsorgeprinzip », der am 1. Oktober im Europäischen Parlament stattfand, haben Politiker, Wissenschaftler und Bürger aus Frankreich, Deutschland, Belgien, Luxemburg und der Schweiz Studien über die Auswirkungen der 5G-Strahlung auf Leben und Umwelt angefordert. Ohne diese vorherige Bewertung muss das Vorsorgeprinzip angewendet und Moratorien für den Einsatz von 5G beschlossen werden, wie beispielsweise in drei Schweizer Kantonen und von vielen Gemeinden in Belgien und Italien beschlossen.

« Im Moment haben wir keine Studien, die auf realen 5G-Signalen und deren Auswirkungen auf Tiere basieren. Das Gleiche gilt für 4G. Das Problem ist, dass wir alle diese Technologien ohne Tests auf biologische Sicherheit eingesetzt haben. Die bestehenden Richtlinien sind fehlerhaft, weil sie keine nicht-thermischen, krebserregenden oder reprotoxischen Effekte untersuchen », betonte Professor für Biochemie und Medizin Martin Pall (Washington State University, USA).

Dr. Marc Arazi, Präsident der PhoneGate Alert Association, die Verbraucher über Täuschung und generelle Verschleierung des tatsächlichen Strahlungsniveaus von Mobiltelefonen bei Körperkontakt aufklärt: « Was sollen wir über die Markteinführung der neuen 5G-Handys denken? Wir können den Handyherstellern nicht mehr trauen, die uns wissentlich weit größeren Strahlenbelastungen ausgesetzt haben, als die wegen gesundheitlicher Risiken festgesetzten gesetzlichen Grenzwerte es erlaubt hätten. »

Maurizio Martucci, von Stop5G European Alliance, sagt: « Wir mobilisieren gegen 5G, weil der Bevölkerung die Wahl von 5G aufgezwungen wurde. 40 Gemeinden in Italien haben bereits für ein 5G Moratorium abgestimmt und am 7. Oktober soll in Italien über ein nationales Moratorium diskutiert werden. Die Europäische Allianz Stop5G fordert ein internationales Moratorium solange keine gründlicheren wissenschaftlichen Studien vorliegen. »

Source = ödp – 5g Gesundheitsrisiken und Vorsorgeprinzip