SvS -20apr2026.
Schweizer Psychiaterin warnt vor unsichtbarem Doppelrisiko

In der Schweiz explodieren die Zahlen: Noch nie wurden so viele ADHS-Medikamente verschrieben wie 2026, insbesondere bei Erwachsenen und Jugendlichen. Die Zürcher Kinder- und Jugendpsychiaterin Prof. Susanne Walitza (PUK) erklärt im Interview: Intensive Handy-Nutzung – vor allem durch süchtig machende Social-Media-Algorithmen, TikTok, Games und endlose Scroll-Feeds – kann latente ADHS-Symptome massiv verstärken oder sogar bei Menschen ohne genetische Veranlagung ähnliche Konzentrationsstörungen, Impulsivität und emotionale Dysregulation auslösen.
Besonders brisant: Wer bereits unerkanntes ADHS hat, rutscht besonders leicht in exzessive Nutzung – ein Teufelskreis. Alarmzeichen sind Vernachlässigung von Alltag, Schlafmangel, quälendes Aufhören-Müssen und zunehmende Angst- oder depressive Symptome durch Vergleich mit unrealistischen Idealen oder gewalttätigen Inhalten. Walitza betont: Es geht weniger um reine Dauer, sondern um die Art der Nutzung – doch der Effekt trifft alle Altersgruppen in der Schweiz.
Doch während der Artikel den Fokus auf psychische Abhängigkeit und Dopamin-Überflutung legt, bleibt die physische Komponente – die hochfrequente elektromagnetische Strahlung (HF-EMF) des Smartphones – komplett ausgeblendet. Gerade bei exzessiver Nutzung liegt das Gerät stundenlang direkt am Körper, oft am Kopf (Telefonieren, Videos schauen), im Schoss oder nachts neben dem Bett – und strahlt dabei permanent. Zahlreiche Studien deuten darauf hin, dass HF-Strahlung oxidativen Stress im Gehirn fördert, die Blut-Hirn-Schranke durchlässiger macht, Neurotransmitter (inkl. Dopamin) beeinflusst und Schlafarchitektur stört – genau jene Faktoren, die ADHS-Symptome verschärfen oder imitieren können.
In der Schweiz, wo Grenzwerte nur thermische Effekte berücksichtigen, wird dieser Zusammenhang offiziell ignoriert. Wer also ADHS-Symptome durch Handy-Nutzung «weckt», setzt sich nicht nur psychisch, sondern auch biologisch einer kumulativen Belastung aus – ein doppeltes Gesundheitsrisiko, das in Schweizer Praxen und Medien bisher kaum thematisiert wird. Statt nur Medienkompetenz zu fordern, wäre Vorsorge (Abstand, Flugmodus, reduzierte Exposition) dringend nötig.
Quelle: nau.ch – Suchresultate für “ADHS”
Source – Shutz-vor-Strahlung – Handy als ADHS-Türöffner – Schweizer Psychiaterin warnt vor unsichtbarem Doppelrisiko
- Scientific Research on Wireless Radiation Dangers
- EMR Regulations: Urgent Global Concern
- Essential Books on Electromagnetic Wave Dangers
Physicians for Environmental Protection. – AefU – MfE “In accordance with the precautionary principle, the current (EMF) limit values in Switzerland are too high. We call on politicians to apply the precautionary principle more systematically, to lower the limit values and to provide independent funding for further research.” (Translation) + AefU position statement in French – German – Italian – English