SvS FB 05aug2026.

Der Schweizer Kanton Nidwalden hält auch im kommenden Schuljahr an seinen klaren Regeln fest:
Smartphones und andere elektronische Geräte dürfen an Volksschulen nur noch zu Unterrichtszwecken oder im Notfall genutzt werden.
Ein Schritt, der aus mehreren Gründen zu begrüssen ist:
Weniger Ablenkung, mehr Konzentration, mehr echte Begegnungen auf dem Pausenhof – all das sind Vorteile, die inzwischen durch zahlreiche Erfahrungen aus Schulen bestätigt werden. Digitale Kompetenzen lassen sich trotzdem vermitteln, ohne dass Kinder permanent ein Smartphone in der Hand haben.
Hinzu kommt ein Aspekt, der in der öffentlichen Diskussion häufig untergeht:
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Ihr Körper und insbesondere ihr Gehirn befinden sich noch in der Entwicklung. Gleichzeitig tragen viele ihr Smartphone heute stundenlang direkt am Körper oder halten es regelmässig an den Kopf. Aus Sicht des Vorsorgeprinzips ist es deshalb sinnvoll, jede unnötige Mobilfunkexposition zu vermeiden. Auch wenn in der Wissenschaft weiterhin über einzelne Wirkmechanismen und Risiken geforscht wird, gibt es seit Jahren Hinweise auf biologische Effekte elektromagnetischer Felder, die gerade bei Kindern besondere Aufmerksamkeit verdienen. Schon deshalb ist jede Stunde, in der ein Smartphone nicht dauerhaft sendet oder empfangen muss, ein Gewinn – für Konzentration, für die Entwicklung und insbesondere auch für die Gesundheit.
Quelle – Nidwalden hält am «Handyverbot» an Volksschulen fest
Source – SvS FB – Nidwalden-zeigt-Weniger-Smartphone-kann-nur-gewinnen