Schweizer Bevölkerung führt ein faktisches 5G-Moratorium herbei

von Schutz-vor-Strahlung.ch – Medienmitteilung Zurich 12 Sep 2019

Die Diskussion um die neue Mobilfunktechnologie 5G hat eine neue Dimension erreicht. Dies kommt nicht von ungefähr: Die drei Mobilfunkbetreiber Swisscom, Sunrise und Salt haben in den vergangenen drei Monaten über dreihundert Baugesuche für 5G-Antennen eingereicht. Der Widerstand gegen 5G wächst indessen in allen Regionen des Landes stark an, und damit auch die Einsprachen gegen 5G-Baugesuche. Der Verein «Schutz vor Strahlung» hat nun eine Baurechtsabteilung geschaffen, um die Bevölkerung bei Einsprachen zu unterstützen.

Seit Juni 2019 wurden gegen etwa 98% aller Baugesuche für 5G-Antennen Einsprache erhoben. Wir haben Meldungen von diversen Einsprechergruppen, dass sie gegen 320 Baugesuche für 5G-Antennen Einsprache erhoben haben. Diese lokal tätigen Gruppen bilden sich aus durchschnittlich 65 Einsprechern. Somit haben seit Juni über 20‘000 Personen Einsprache gegen 5G-Antennen erhoben. Die Bevölkerung wird in allen Landesteilen mit 5G konfrontiert. Nun hat sie über das Mittel von Einsprachen ein faktisches 5G-Moratorium herbeigeführt. Dies zeigt eine klare Ablehnung der schweizer Bevölkerung gegen 5G.

Keine schützenden Leitplanken

Adaptive 5G-Antennen können bis heute nicht vollständig kontrolliert werden. Die Ämter und Abteilungen für Umwelt der einzelnen Kantone haben die Aufgabe, die Strahlung von Antennen zu prognostizieren, sie vor Ort zu kontrollieren und das Qualitätssicherungssystem regelmässig nachzuprüfen. Bei adaptiven 5G-Antennen ist eine Einschätzung der Strahlung aber nicht möglich, weil diese innert Sekundenbruchteilen ihre Richtung ändern. Eine behördliche Kontrolle vor Ort aktuell auch nicht möglich, weil man 5G-Antennen mit den heutigen Messgeräten gar nicht messen kann. Im heutigen Qualitätssicherungssystem werden die neuartigen Antennen nicht erfasst und entziehen sich somit jeglicher Kontrolle.

Um mehr Daten schneller zu übertragen, fokussieren 5G-Antennen die Sendeenergie auf eine kleine Fläche. Folglich nimmt die Strahlung zwischen der Antenne und der bestrahlten Fläche stark zu. Befindet man sich in einem Antennenstrahl, können leichte bis schwere Gesundheitsschäden entstehen. Kinder sind hierbei besonders gefährdet, da die noch dünne Schädeldecke die Strahlung tiefer eindringen lässt als bei Erwachsenen. Verantwortliche der kantonalen Umweltämter sprechen auch von gefährlichen Situationen für Menschen mit Herzschrittmachern. Ebenso kann es bei Tankstellen oder Wasserstofftanks zu Funkenbildung und damit zu Bränden kommen. Vor all diesen Folgen schützen uns die aktuellen Grenzwerte, wohingegen 5G-Antennen sie regelmässig überschreiten werden.

Bis heute mussten Betreiber von Mobilfunkanlagen in ihren Baugesuchen jeweils die maximale Sendeleistung der geplanten Antenne angeben. Daraus lies sich berechnen, ob die geltenden Grenzwerte eingehalten werden oder nicht. Für adaptive 5G-Antennen müssen seit dem 1. Juni 2019 plötzlich keine Maximalwerte mehr angegeben werden. Die Gesuchsteller können einen anderen Wert angeben, z.B. den Durchschnittswert. So werden die gesetzlichen Grenzwerte auf dem Papier zwar eingehalten, aber niemals in der Praxis. Zum Vergleich: Auf der Autobahn dürfen neu durchschnittlich 120 km/h gefahren werden.

Zeit für Abklärungen ist vorhanden

Plastiksäcke werden mit grossen Warnhinweisen bedruckt, Medikamente werden jahrelang geprüft, und die Haltung von Kühen ist bis ins kleinste Detail geregelt. Bei adaptiven 5G-Antennen gelten offensichtlich andere Regeln. Es gibt bis heute keine Studien zu den Frequenzen um 3’600 MHz und auch nicht zu den extremen Strahlungsschwankungen von keulenschwingenden 5G-Antennen. Bis ein Produkt mit solch enormen Risiken eingeführt werden kann, braucht es deutlich mehr Zeit und Forschungsarbeit. Es entspricht unseren Schweizer Gepflogenheiten, dass die Bevölkerung bei so grossen Veränderungen vorab sorgfältig informiert wird und auch mitbestimmen kann.

Source = Schweizer Bevölkerung führt ein faktisches 5G-Moratorium herbei

Autres oppositions suisse

STOP 5G. Manifestation. Place fédérale à Berne. 21-Sep-2019

STOP 5G. Manifestation nationale n°2
Place fédérale à Berne
Samedi 21 septembre 2019, 16h30-18h30

Les progrès technologiques, oui, mais pas aux dépens de la santé et de l’environnement.

Non à l’irradiation forcée. Non à l’arbitraire technologique. Stop 5G.

  • Les sondages montrent que la majorité des Suissesses et des Suisses sont contre la technologie 5G pour des raisons sanitaires, environnementales, sécuritaires et démocratiques.
  • De nombreuses études et expériences internationales démontrent les atteintes biologiques causées par les rayonnements électromagnétiques.
  • Des scientifiques et des médecins du monde entier s’élèvent contre l’introduction de la téléphonie mobile 5G. Ils sont clairs : la 5G fait peser des risques sans comparaison avec ceux des technologies précédentes.

Non à une irradiation permanente ! Oui au libre choix d’exposition !

En février 2018, le Conseil des Etats a refusé une hausse des valeurs limites. Avec l’introduction de la 5G, nous pouvons toutefois nous attendre à une hausse massive et irrévocable des rayonnements sur l’ensemble du territoire et dans nos domiciles. Notre santé et l’environnement seront sacrifiés sur l’autel de la croissance économique. Nous ne pouvons pas l’accepter ! Nous avons besoin de solutions durables qui réduisent l’exposition aux rayonnements et les risques pour la population et l’environnement.

Nous nous engageons pour cela.

STOP 5G. Maintenant ! Grâce à chacun et chacune d’entre nous.

Source = STOP 5G. Manifestation n°2 Place fédérale à Berne
FLYERS POUR LA 2ÈME MANIFESTATION À BERNE (21.Sep.2019)


Nationale STOP 5G Kundgebung Nr. 2
Bundesplatz, Bern.
Samstag, 21. September 2019, 16:30-18:30

Technologischer Fortschritt ist nützlich – aber nicht auf Kosten von Gesundheit und Umwelt.

Stop Zwangsbestrahlung. Stop Technologie-Willkür. Stop 5G.

  • Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung die 5G-Technologie aus Gründen der Gesundheit, Umwelt, Sicherheit und Demokratie ablehnt.
  • Zahlreiche internationale Studien und Erfahrungen belegen, dass Mobilfunkstrahlung unsere Gesundheit schädigt.
  • Weltweit protestieren zahlreiche WissenschaftlerInnen und ÄrztInnen gegen die Einführung des Mobilfunkstandards 5G: 5G birgt Risiken, die mit früheren Technologien nicht vergleichbar sind.

Nein zur fortdauernden Zwangsbestrahlung! Ja zur Wahlfreiheit!

Der Ständerat hat 2018 eine Grenzwerterhöhung abgewiesen. Aber mit der Einführung des Mobilfunkstandard 5G müssen wir mit einem massiven und nicht rückgängig machbarem Anstieg der Strahlung im ganzen Land und in unseren Häusern rechnen. Unsere Gesundheit und die Umwelt werden dem Wirtschaftswachstum geopfert. Das lassen wir nicht zu! Es braucht zukunftsfähige Lösungen mit weniger Strahlenbelastung und Risiken für die Bevölkerung und die Umwelt.

Wir setzen uns dafür ein.

STOP 5G. Jetzt! Kommt alle nach Bern. Jede und jeder zählt!

Source – STOP 5G Kundgebung Nr. 2 Bundesplatz, Bern
FLYERS fur Kundgebung in BERN (21.Sep.2019)


STOP 5G. Seconda MANIFESTAZIONE NAZIONALE
Piazza Federale a Berna
Sabato 21 settembre 2019, 16:30-18:30

Sì ai progressi tecnologici, ma non a scapito della salute e dell’ambiente.

NO all’irradiamento forzato. NO ad una tecnologia arbitraria. STOP 5G.

  • I sondaggi mostrano che la maggioranza degli Svizzeri è contro la tecnologie 5G per ragioni sanitarie, ambientali, di sicurezza e democratiche.
  • Numerosi studi ed esperimenti internazionali dimostrano i danni biologici causati dall’irradiamento elettromagnetico.
  • Scienziati e medici di tutto il mondo si ergono contro l’introduzione della 5a generazione di telefonia mobile. Il loro messaggio è chiaro: il 5G riversa rischi non paragonabili con quelli delle precedenti tecnologie.

NO ad un irradiamento permanente! SÌ alla libera scelta d’esposizione!

A febbraio 2018, il Consiglio degli Stati ha rifiutato di innalzare i valori limite. Con l’introduzione del 5G possiamo tuttavia aspettarci ad un aumento massivo ed irrevocabile dell’irradiamento sull’insieme del territorio e nelle nostre case. La nostra salute e l’ambiente saranno sacrificati sull’altare della crescita economica. Non possiamo accettarlo! Abbiamo bisogno di soluzioni sostenibili che riducano l’esposizione alle onde elettromagnetiche e i rischi per la popolazione e l’ambiente. Ci impegniamo per questo.

STOP 5G. Adesso! Grazie ad ognuno di noi!

Source – STOP 5G. Seconda MANIFESTAZIONE NAZIONALE
Piazza Federale a Berna
FLYERS manifestazione a BERNA (21.Sep.2019)


National Demo Stop 5G Nr 2
Bundesplatz, Bern
Saturday 21 September 2019 16:30-18:30

Technological progress is useful – but not at the expense of health and the environment.

Stop forced irradiation. Stop technology arbitrariness. Stop 5G.

  • Surveys show that a majority of the Swiss population rejects 5G technologies for reasons of health, environment, security and (direct) democracy.
  • International peer reviewed studies and experiences prove that mobile phone radiation damages our health.
  • Worldwide, numerous scientists and physicians are protesting against the introduction of the 5G mobile communications standard: 5G carries risks that are not comparable to previous technologies.

No to continuous forced irradiation! Yes to freedom of choice!

The Swiss Council of States twice rejected a radiation limit value increase in 2018. But with the introduction of a proposed revised 5G mobile phone standard currently being debated, we can expect a massive and irreversible increase in radiation across the country and in our homes. It appears that our health and the environment are knowingly being sacrificed for economic growth.

We will not let that happen! Help us to spread this information widely !

Our modern communications need future-proof solutions and a drastic reduction in radiation exposure for the population and the environment e.g. Installing Fibre Optics to every home (FTTH) and business could reduce the need for wireless radiation by estimates of over 70 percent.

Details about the BERN Demo program will follow shortly. We will address several hot issues, such as health, the environment and some untruthful statements that are prevalent among certain officials and pro-5G circles.

Contrary to what some people think, everything is still possible! By keeping the ban on raising radiation thresholds, 5G’s development may not continue as planned.

STOP 5G. Now! Come all to Bern. Everybody counts!

Source – Stop 5G National Demo in BERN Saturday 21 September 2019

Autres oppositions suisse

Bern 5G Task Force report postponed until end 2019

According to RTS.ch

« La publication du rapport du groupe de travail sur la 5G, initialement prévue pour l’été 2019, a été repoussée à la fin de l’année. Au vu de l’ampleur de la tâche, un délai supplémentaire est nécessaire, indique l’Office fédéral de l’environnement (OFEV) qui dirige ce groupe de travail en collaboration avec l’Office fédéral de la communication (OFCOM). » Publié le 12 juin 2019 – Source

Translation via Google

“The release of the 5G Task Force report, originally scheduled for summer 2019, was postponed until the end of the year. Given the scope of the task, additional time is needed, says the Federal Office for the Environment (FOEN), which leads this working group in collaboration with the Federal Office of Communications (OFCOM).”

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Swiss Re Emerging Risk Report: 5G Mobile Networks Rated As « High Impact » Risk for Insurance Industry

5G mobile networks rated as « high impact » risk for insurance industry in new Emerging Risk report from Swiss Re. Swiss Re rated 5G as a « high impact » risk affecting property and casualty claims in more than 3 years.

From: Swiss Re. SONAR – New emerging risk insights. Zurich, Switzerland: Sustainability, Emerging and Political Risk Management, Swiss Re Institute, Strategy Development & Performance Management. SONAR May 2019

Off the leash – 5G mobile networks (p. 29)

« 5G – short for fifth generation – is the latest standard for cellular mobile communications. Providing ultrafast broadband connection with higher capacity and lower latency, 5G is not only heaven for your smartphone. It will enable wireless connectivity in real time for any device of the Internet of things (IoT), whether that be autonomous cars or sensor-steered factory. In doing so, it will allow decentralised seamless interconnectivity between devices.

To allow for a functional network coverage and increased capacity overall, more antennas will be needed, including acceptance of higher levels of electromagnetic radiation. In some jurisdictions, the rise of threshold values will require legal adaptation. Existing concerns regarding potential negative health effects from electromagnetic fields (EMF) are only likely to increase. An uptick in liability claims could be a potential long-term consequence.

Other concerns are focused on cyber exposures, which increase with the wider scope of 5G wireless attack surfaces. Traditionally IoT devices have poor security features. Moreover, hackers can also exploit 5G speed and volume, meaning that more data can be stolen much quicker. A large-scale breakthrough of autonomous cars and other IoT applications will mean that security features need to be enhanced at the same pace. Without, interruption and subversion of the 5G platform could trigger catastrophic, cumulative damage. With a change to more automation facilitated by new technology like 5G, we might see a further shift from motor to more general and product liability insurance. There are also worries about privacy issues (leading to increased litigation risks), security breaches and espionage. The focus is not only on hacking by third parties, but also potential breaches from built-in hard- or software “backdoors.” In addition, the market for 5G infrastructure is currently focussed on a couple of firms, and that raises the spectre of concentration risk.

Potential impacts:

  • Cyber exposures are significantly increased with 5G, as attacks become faster and higher in volume. This increases the challenge of defence.
  • Growing concerns of the health implications of 5G may lead to political friction and delay of implementation, and to liability claims. The introductions of 3G and 4G faced similar challenges.
  • Information security and national sovereignty concerns might delay implementation of 5G further, increasing uncertainty for planning authorities, investors, tech companies and insurers.
  • Heated international dispute over 5G contractors and potential for espionage or sabotage could affect international cooperation, and impact financial markets negatively.
  • As the biological effects of EMF in general and 5G in particular are still being debated, potential claims for health impairments may come with a long latency.

Source – SwissReMieuxprevenir

5G: Explosives aus dem BAFU

Am 17. April verschickte das Bundesamt für Umwelt (BAFU) im Auftrag des Departementes Umwelt-Verkehr-Energie (UVEK) von Bundesrätin Simonetta Sommaruga ein 7-seitiges Informationsschreiben mit ziemlich explosivem Inhalt unter dem Titel «Mobilfunk und Strahlung – Aufbau der 5G-Netze in der Schweiz» an alle Kantonsregierungen.

Eine Information vom 14.Mai 2019 von
Hans-U. Jakob (Präsident von Gigaherz.ch)

In diesem Informationsschreiben wird den Regierungsrätinnen und Regierungsräten zu 5G zwecks «Beruhigung der Situation» allerhand höherer technischer Blödsinn aufgetischt, bei welchem jede Fachperson nur noch laut lachen kann.

Zum Beispiel, dass mit den neuen wunderbaren adaptiven Mobilfunkantennen die Strahlenbelastung der Bevölkerung viel niedriger würde. Der Strahlenkegel (Beam) werde jetzt direkt auf den Benutzer (User) ausgerichtet und in allen andern Strahlungsrichtungen sei die Strahlung tiefer. Dass es in einem Kreissektor von 120° jedoch nicht nur einen User gibt sondern bis 1200, die nicht nur mit einem Beam versorgt werden, sondern mit 64, wird selbstverständlich glatt verschwiegen. Bei 1200Usern und 64Beams ist das Loch dann voll. So voll wie nie zuvor.

Wer 100mal mehr Daten in 100mal höherer Geschwindigkeit übertragen will, kann dies nicht mit 100mal weniger Sendeleistung bewerkstelligen. Zu dieser Erkenntnis benötigt man(n) keine speziellen Funkkenntnisse, Gesunder Menschenverstand sollte da ausreichen.

Das dieser gesunde Menschenverstand bei den Bundesamtsjuristen völlig abhanden gekommen sein muss, steht dann im Kapitel 7.2 zum heutigen Erkenntnisstand. Da vergeht auch den Fachpersonen das Lachen.

Doch lesen Sie selbst:

Bild oben: Stand der Erkenntnisse.jpg

Da wird doch tatsächlich in Frage gestellt, ob denn bei einer Beeinflussung der Hirnströme, einer gestörter Durchblutung des Gehirns, einer Beeinträchtigung der Spermienqualität, einer Destabilisierung der Erbinformation sowie Auswirkungen auf die Expression von Genen, den programmierten Zelltod und den oxidativen Zellstress, überhaupt irgendwelche Gesundheitsfolgen zu befürchten seien.(?!)

Wir haben diese bundesamtliche Aufzählung von den aus unserer Sicht gravierenden Folgen bereits im Artikel https://www.gigaherz.ch/5g-der-musterbrief-zum-baustopp/ vermittelt und damit bei unseren Lesern ungläubiges Staunen bis zu Fälschungsvorwürfen ausgelöst. Aus diesem Grund steht der entsprechende Ausschnitt als Fotografie jetzt hier.

Doch keine Bange. Die Bundesamtsjuristen versprechen in ihrem Schreiben den Kantonsregierungen, die beim Mobilfunkstandard 5G verwendeten Frequenzen von 3400 bis 3600Megahertz und höher seien ja ganz ähnlich wie die bereits erforschten bis 1800Megahertz, welche ja keine gesundheitsschädigenden Erkenntnisse gebracht hätten. Ausser eben…. siehe Bild oben. Und 3400-3600MHz sei ja ganz nahe 1800MHz. (!)

Du heiliger Strohsack! Macht sich jetzt da bei den Bundesamtsjuristen bereits eine Beeinflussung der Hirnströme oder gar eine gestörte Durchblutung des Gehirns bemerkbar?

Da höhere Politiker, wie Regierungsräte bei den meisten Zuschriften nach spätestens 2 Seiten aufhören mit Lesen, ist zu befürchten, dass diese schon gar nicht erst auf Seite 6 bei Kapitel 7.2 angekommen sind.

Dringende Bitte an unsere Leser: Bild oben bitte ausschneiden und an die Regierungsräte Ihres Kantons schicken.

Source = 5G Explosives aus dem BAFU

5G: Der Musterbrief zum Baustopp

Publiziert bei Gigaherz.ch am 3.Mai 2019
Verfasser: Hans-U. Jakob, Präsident Gigaherz.ch

Kurze Einführung

Unser Schreiben an Bundesrätin Simonetta Sommaruga https://www.gigaherz.ch/5g-mobilfunker-tanzen-dem-rechtsstaat-auf-der-nase-herum/ wurde lediglich indirekt in dem Sinn beantwortet, dass ihr Departement, das UVEK mit einem Rundschreiben, datiert vom 17.April, an alle Kontonsregierungen gelangte.

Darin werden diese gebeten, man möge doch so gut sein und der neuen Technologie, auf welche unsere Wirtschaft so dringend angewiesen sei, jetzt keine Steine in den Weg legen. Die neuen 5G Frequenzen seien ja ganz ähnlich den bisherigen und würden ausser der Beeinflussung der Hirnströme, der Durchblutung des Gehirns, einer Beeinträchtigung der Spermienqualität, einer Destabilisierung der Erbinformation sowie Auswirkungen auf die Expression von Genen, den programmierten Zelltod und oxidativen Zellstrss kaum etwas bewirken. Es sei ja, in Folge begrenzter Evidenz nicht einmal erwiesen, ob diese Phänomene überhaupt gesundheitsschädigend seien. (tatsächlich so nachzulesen unter Punkt 7.2 auf Seite 6 des Rundschreibens) Und mit der minimalen Anpassung der NISV vom 17.4.19 werde die Bevölkerung nach wie vor genügend geschützt.

Die Kantonsregierungen schickten besagtes Rundschreiben postwendend an sämtliche Gemeindeverwaltungen, zusätzlich versehen mit der Drohung von Swisscom-CEO Schäppi, jeglicher Versuch, den Ausbau der 5G-Netze behindern zu wollen, verstosse gegen Bundesrecht und könnten entsprechende rechtliche Schritte auslösen. Schliesslich hätten die Mobilfunkbetreiber dem Staat für die Erlaubnis den Schweizer Luftraum auch für 5G «benutzen» zu dürfen 380Millionen an Konzessionsgeldern bezahlt. Und somit sei der Staat verpflichtet, dieser 5G-Technoligie zum Durchbruch zu verhelfen.

Auf Grund dieser Ansicht waren Schäppi und seine Kollegen von der Mobilfunklobby offensichtlich der Ansicht, sie dürften jetzt sämtliche Mobilfunk-Antennenstandorte der Schweiz, ohne die dafür erforderlichen Baubewilligungen, mit zusätzlichen 5G-Antennen aufrüsten. Laut Übersichtskarte des BAKOM unter www.funksender.ch sind das per Ende April 2019 landesweit bereits 400 an der Zahl.

Zur Erteilung von Baubewilligungen sind jedoch weder Bundesräte, noch irgendwelche Bundesämter, noch kantonale Ämter zuständig, sondern einzig und allein die Gemeinderäte resp. Bauverwaltungen der Gemeinden. Ergo gilt es, hier den Hebel anzusetzen.

Auf die Aufforderung von Gigaherz hin, ist diese Aktion bereits voll am Laufen, stösst aber, wie wir feststellen müssen, vielfach auf grosse Verwirrung bis Ratlosigkeit.

Wir stellen deshalb hier denjenigen, die in ihrer Wohngemeinde für Recht und Ordnung sorgen wollen, einen Musterbrief zur Verfügung.

Musterbrief

Absenderadresse, Ort und Datum einsetzen.
An Gemeinderat und Bauverwaltung
von Mustershausen
Ernst-Musterstrasse…..
CH-….Musterhausen

Betrifft: Baurechtliche Anzeige wegen Bauen ohne Baubewilligung

Sehr geehrte Damen und Herren,
Wie ich/wir feststellen mussten, ist der Mobilfunksender in unserer Wohngemeinde an der …………………………-Strasse Haus-Nummer…………kürzlich ohne Baubewilligung auf den neuen Mobilfunkstandart 5G hochgerüstet worden. Wir stellen deshalb an Sie folgendes

Rechtsbegehren gemäss den Bestimmungen der Baugesetze und der Verordnungen des Kantons ………..:
Für den Betrieb mit dem Mobilfunkstandard 5G sei auf den obgenannten Anlagen unverzüglich ein Benützungsverbot zu erlassen.

Den Anlagebetreibern sei eine Frist von 30Tagen zu setzten um den rechtmässigen Zustand wieder herzustellen. Das heisst, alle für den 5G-Betrieb erforderlichen Komponenten zu demontieren.

Meine Legitimation:

Ich bin im Einflussbereich der obgenannten Anlage wohnhaft und dadurch zusammen mit meiner Familie, vor allem der Kinder einer erhöhten Gesundheitsgefährdung ausgesetzt

Begründung der Anzeige

Die Behauptungen der Mobilfunkbetreiber und der kantonalen Umweltämter, die bewilligten Sendeleistungen und somit die Belastung der Bevölkerung hätten durch das nachträgliche Anbringen und den Betrieb von 5G-fähigen Antennen nicht zugenommen, ist unwahr und wie nachstehend beschrieben wird, technisch gar nicht möglich.

A) Richtigstellung technisch
Die von den Mobilfunkbetreibern verwendeten adaptiven Antennentypen weisen nicht, wie bisherige MF-Antennen, nur eine Sendekeule (Beam) pro Frequenzband und Senderichtung auf, sondern wie bei ERICSSON-Antennen deren 64. Das heisst, je 8 Beams nebeneinander und je 8 übereinander. Bei NOKIA-Antennen können es sogar deren 81 sein. Je 9 neben- und je 9 übereinander.

Verharmlosende Darstellungen versuchen nun, der Bevölkerung weiszumachen, es würde in einem Kreissektor von 120° immer nur derjenige Beam aufleuchten, in dessen Einflussbereich sich der User das heisst der Nutzer eines Endgerätes, wie Smartphone, Tablet, PC oder TV-Apparat befindet.

Das ist natürlich völliger Unfug. In einem Kreissektor von 120° können sich bis 1200User befinden und um diese alle anzuleuchten müssen sämtliche verfügbaren Beams auf «Full Power» hochgejagt werden

ERICSSON gibt in seinen technischen Unterlagen bei maximalem Datenverkehr und maximal möglicher Sendeleistung in einer Distanz von 18m vor der Antenne eine E-Feldstärke von 61V/m (Volt pro Meter) an. Was einer Sendeleistung von 25’000Watt ERP entspricht. Bei NOKIA- und HAWEI-Antennen dürfte es sich um identische, bei NOKIA eher um noch höhere Sendeleistungen handeln.

Neue Antennenpanels mit 25’000Watt ERP pro Sektor auf einen vorhandenen Mast mit durchschnittlichen bewilligten 2’500Watt ERP pro Sektor aufzupflanzen, ist keine Bagatelländerung, sondern eine Maximaländerung, welche das Ansteigen der Strahlenbelastung für die Bevölkerung in V/m gemessen, um das 3-Fache nach sich zieht.

Kommt hinzu, dass es bei diesem sogenannten adaptiven Antennentyp innerhalb eines 120°-Sektors keine feste, berechenbare Senderichtung mehr gibt. Weder waagrecht noch senkrecht. Das Strahlungsmaximum pendelt je nach Standort der am Funkverkehr teilnehmenden User ständig hin und her und auf und ab.

B) Richtigstellung rechtlich
Als Bagatelländerung gilt eine Änderung nur dann, wenn dadurch am Ort der empfindlichen Nutzung der bestehende Strahlungswert nicht ansteigt.
Oder der Strahlungswert am Ort empfindlicher Nutzung darf maximal um 0.5V/m ansteigen, wenn dieser vor der Änderung weniger als 50% des Grenzwertes betrug.

Und schon gar nicht als Bagatelländerung gilt eine Änderung, wenn dabei Sendeleistungen aus den unteren Frequenzbereichen (700-900MHz) in den oberen Frequenzbereich (1800-2600MHz) verschoben werden, oder auch umgekehrt. Von den für 5G erforderlichen Frequenzen von 3400MHz und höher ist in all den amtlichen Verordnungen, Vollzugshilfen und Empfehlungen überhaupt nichts zu finden.

Verschiebungen von Sendeleistungen sind deshalb nur innerhalb der oben angegebenen Frequenzbänder erlaubt. 3400MHz für 5G ist nicht dabei!

Ebenso wenig dürfen Verschiebungen von Sendeleistungen von einem Antennenpanel in ein anderes Panel als Bagatelländerung deklariert werden. 5G funktioniert nur mittels separaten Antennenpanels in der Frequenzlage von 3400 bis 3600MHz.

Quelle: Nachtrag zur Vollzugsempfehlung zur NISV vom 28. März 13 und Empfehlungen der Planungs- und Umweltdirektorenkonferenz vom März 2013.

Nach dem Gesagten kann es sich bei der Erweiterung einer bestehenden Mobilfunk-Sendeanlage auf 5G, nicht im Entferntesten um eine Bagatelländerung ohne erneute Baupublikation handeln. Womit der Tatbestand des Bauens ohne Baubewilligung erfüllt ist.

Dabei nützt den Mobilfunkbetreibern die vom Bundesrat am 17.April, 4 Tage vor Ostern noch rasch in Kraft gesetzte Änderung der NISV (Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung) gar nichts.

Anhang 1 Art 63 lautet: Als massgebender Betriebszustand für die Einhaltung der Grenzwerte gilt der maximal mögliche Datenverkehr bei maximaler Sendeleistung.

Kommetar: Wie oben beschrieben also 25’000Watt ERP pro Sektor

Die einzige Neuerung, die der Ziffer 63 angefügt wurde lautet: Bei adaptiven Antennen wird die Variabilität der Senderichtungen und der Antennendiagramme berücksichtigt.

Kommetar: Wenn später einmal 1200User pro Sektor 5G nutzen, laufen lückenlos alle Beams auf «Full Power» und wie den Antennendiagrammen zu entnehmen ist, gibt es dann keine nennenswerte Richtungsdämpfungen mehr. Bei bisherigen Antennen mit nur einem Beam, war 60° links und 60° rechts des Beams noch eine Reduktion der Strahlung (in V/m gemessen) um Faktor 5.6 feststellbar. Damit wird bei nun 5G Schluss gemacht und die hinterste Ritze eines Sektors voll ausgeleuchtet. Auch hier weit und breit nichts von einer Bagatelle.

Siehe auch https://www.gigaherz.ch/5g-das-osterei/

Die Unterzeichnenden sind Verfahrensbeteiligte und sind über alle Verfahrensschritte, Verfügungen, Schriftwechsel usw. mittels Kopien zu informieren.

Abschliessende Verfügungen haben eine Rechtsbelehrung sowie die Angabe der nächst höheren Instanz, an welche ein Entscheid allenfalls weitergezogen werden kann, zu enthalten.

Mit freundlichen Grüssen,

Unterschrift(en):

Source original in German – translated versions – FrenchItalian which may need refining

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5G: Les Verts publient un guide pour aider communes et particuliers à faire opposition aux antennes

Les Verts – 9 Avril 2019

Contrairement à ce qu’on entend souvent, les oppositions aux antennes ne sont pas vaines. Pour aider les communes et les particuliers à agir et à s’opposer aux projets actuellement en voie de développement, leur permettre d’identifier leur marge de manœuvre respective et les aider à l’exploiter le plus efficacement possible, les Verts vaudois publient aujourd’hui un petit guide à leur intention.

Alors que les opérateurs téléphoniques annonçaient déjà l’arrivée de la 5G partout dans notre pays, de plus en plus de voix se sont fait entendre pour appeler a davantage de prudence et à une évaluation scientifique et documentée des risques avant toute pose d’antenne. Mais alors que les résultats de l’étude lancée par l’Office fédéral de l’environnement sont attendus pour cet été, les concessionnaires des télécommunications vont déjà de l’avant et pressent les communes d’accepter des antennes sur leur territoire. Les Verts vaudois se sont alors fortement engagés pour permettre aux Vaudoises, aux Vaudois et aux autorités communales de s’opposer à la pose de toute antenne sur le territoire de notre canton. Par la demande d’un moratoire (accepté ce matin au Parlement vaudois), le dépôt de deux interventions au Grand conseil, la mise en ligne d’un projet d’opposition type à disposition de la population, et, aujourd’hui, par la réalisation d’un petit guide pratique pour guider communes et particuliers dans les démarches à entreprendre. Car, oui, communes et particuliers peuvent agir et les oppositions ne sont pas vaines. « Le Petit Guide Vert de l’opposition aux antennes de téléphonie mobile (notamment antennes 5G) » les accompagne donc dans les démarches possibles.

En ce qui concerne les communes : contrairement à ce que l’on entend parfois, elles disposent d’une certaine marge de manœuvre pour refuser de délivrer un permis pour une antenne de téléphonie mobile. Il leur est donc conseillé d’adopter, dans leurs règlements, des dispositions spécifiques concernant les antennes de téléphonie mobile. De même, les communes peuvent adopter des mesures de planification qui permettent ensuite d’éviter la prolifération anarchique d’antennes sur leur territoire. D’autres motifs peuvent être invoqués pour refuser un permis de construire une antenne, mais il faut présenter alors une argumentation bien étayée (esthétique des bâtiments, protection du patrimoine bâti, rayonnement non-ionisant et principe de précaution, etc.).

En ce qui concerne les particuliers : n’importe qui peut former une opposition à une antenne de téléphonie mobile, par écrit et dans le délai de mise à l’enquête publique. Le courrier d’opposition doit être motivé et adressé à la Municipalité concernée. Pour un éventuel recours, il faut avoir formé opposition dans le délai d’enquête publique, si bien qu’il est conseillé de vérifier que parmi les opposants figure au moins une personne habitant à proximité immédiate du projet litigieux.

Petit guide pour les communes et les particuliers

Source – Verts-vd.ch

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